
Gaia
Das Ganze im Blick
Gaia Global ist ein führendes Beratungsunternehmen in Sachen Nachhaltigkeit weltweit. Auch Kunden wie das nordrhein-westfälische Cleantechcluster nehmen seine Dienste in Anspruch.
Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen ist eines der wirtschaftlichen Kraftwerke des Kontinents. Der Wirtschaftsraum an Rhein und Ruhr ist so wirtschaftsstark wie die Niederlande. Nun will er sich in Richtung Cleantech weiterentwickeln – mit Schweizer Hilfe.
Erfahrungen rückkoppeln mit F+D
CleantechNRW, so der Name der von Unternehmen und Forschungseinrichtungen getragenen Initiative, hat bei der Gaia Global SA mit Sitz in der Schweiz ein Gutachten über ein zukunftsgerichtetes Innovationsmanagement in Auftrag gegeben.
Dabei geht es um eine Dynamisierung der Innovation. Statt wie bisher die Ergebnisse der Innovation – Produkte wie Dienstleistungen – weitgehend ihrem Schicksal zu überlassen, sollen künftig die Erfahrungen, die mit ihnen gemacht werden, wieder mit der Forschung und Entwicklung rückgekoppelt werden. Alain Schilli, Managing Partner von Gaia Global, nennt das Lebenszyklusmanagement. Dieser ganzheitliche Ansatz der Innovation soll zudem nicht nur für ein einzelnes Unternehmen gelten, sondern für ein ganzes Industriecluster. Denn an CleantechNRW beteiligen sich grosse Chemieunternehmen ebenso wie Stromversorger und mittelständische Unternehmen. Aber auch Forschungseinrichtungen wie die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Fraunhofer und das Wuppertal-Institut sind beteiligt.
Gaia Gobal ist die Schweizer Tochter des finnischen Beratungsunternehmens Gaia, ein führender Partner für innovative Lösungen im Bereich der Nachhaltigkeit. Gleichwohl ist die Tochter bei wichtigen Themen ganz vorn mit dabei, wenn es etwa darum geht, die Nachhaltigkeit als Bestandteil der Geschäftsstrategie und Innovation zu integrieren, etwa um Footprinting und Wassermanagement, um neue Technologien und Technologietransfer in Emerging Markets.
Gaia Global arbeitet dabei sowohl mit Unternehmen wie auch mit Stiftungen, internationalen Organisationen und öffentlichen Institutionen zusammen. Das Unternehmen kann dabei auf ein firmeninternes Netz von 40 Spezialisten weltweit zurückgreifen. (ce)
www.gaia.fi

- Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) Knapsack der E.ON Energy in Saarbrücken.

- Das System ersetzt den herkömmlichen Siphon, indem es durch eine Membrane den Abfluss verschliesst, die Kanalgase zurückhält, die Flüssigkeit aber passieren lässt (Einwegventil).
Enswico
Technologie ersetzt Wasser
Herkömmliche Urinale verbrauchen bis zu 120 000 Liter Wasser pro Jahr. Das ist nicht mehr zeitgemäss. Die weltweit tätige Schweizer Firma Enswico AG hat eine patentierte Siphon Technologie entwickelt, welche es erlaubt, Urinale ganz ohne Wasser zu betreiben.
Bestes Trinkwasser wird tagtäglich in Millionen von Litern die Urinale hinuntergespült. Das darf nicht sein. Wasser ist ein knappes Gut und der nachhaltige Umgang mit dieser wertvollen Ressource entspricht einer globalen Verantwortung.
Umweltfreundlicher, kosteneffizienter
Bei Enswico verbindet sich das schweizerische Bewusstsein vom Umgang mit Ressourcen mit der innovativen Leistung hochqualifizierter Ingenieure. Das Cleantech-Unternehmen entwickelt nachhaltige Lösungen zum Schutz der Ressource Wasser. Das Key-System ist ein geschütztes Kapsel-System, basierend auf einer patentierten Membrantechnologie.
Es wurde speziell für die Anwendung in wasserlosen Urinalen entwickelt. Das System ersetzt den herkömmlichen Siphon, indem es durch eine Membrane den Abfluss verschliesst, die Kanalgase zurückhält, die Flüssigkeit aber passieren lässt (Einwegventil).
40 Prozent der Betriebskosten sparen
Das System ersetzt somit Wasser durch Technologie. Die bis zu 120 000 Liter Wasser, die in einem herkömmlichen Urinal verbraucht werden, können dadurch eingespart werden. Das Key-System ist somit umweltfreundlich und kosteneffizient. Es reduziert die Wasserkosten um 20 bis 50 Prozent pro Jahr und Urinal, von den tieferen Unterhaltskosten ganz abgesehen.
Kostet ein Urinal in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich 500 Franken an Wasserkosten, so kann der Betreiber durch den Einsatz von einem wasserlosen Urinal mit dem Key-System bis 200 Franken, also 40 Prozent an Betriebskosten sparen.
In der ganzen Welt angewandt
Das Key-System kann von allen Keramikherstellern, die Urinale produzieren, verwendet werden. Auch bestehende Urinale können umgerüstet werden, vorausgesetzt, sie verfügen über einen Abfluss mit 50 Millimetern Durchmesser.
www.enswico.com












