Sonntag, 26. März 2017 13:15 Uhr

IT-Ratgeber

Information und Kommunikation spielen eine zentrale Rolle

Der Austausch von Ideen, die Entwicklung gemeinsamer Projekte und Engagements ist in der Industrie und im Dienstleistungssektor ohne moderne Technologien nur schwer möglich. KMU-Berater der Swisscom (Schweiz) AG beantworten Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie.

Doppelt abgesichert

 

Von Ciril Steiner

 

Wir wollen im Betrieb in Kürze auch auf die IP-Telefonie umstellen. Was ist, wenn es dann zu einem Unterbruch der Internetverbindung kommt?

 

Das Internet nimmt im Arbeitsalltag einen zentralen Stellenwert ein. E-Mail, SAP-Systeme, Kassenterminals und Dokumentablagen – immer mehr Dienste und Services sind auf eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung angewiesen. Ohne geht kaum noch etwas. Und mit der Umstellung auf die IP-Festnetztelefonie laufen neu alle Dienste – Internet, TV und Festnetztelefonie – über ein und dasselbe Netz. Bei Swisscom handelt es sich dabei aber nicht etwa um das World Wide Web, sondern um ein eigenes, sicheres IP-Netz. Dennoch ist die Frage berechtigt, was passiert, sollte es doch einmal zu einem Unterbruch kommen.

 

Ausfallsicherung

Auch wenn Anbieter für Internet und Telekommunikation alles dagegen unternehmen – Unterbrüche der Internetverbindung kann es immer mal geben – sei es aufgrund von Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten. In der Regel beschränken sich diese jedoch auf wenige Sekunden oder Minuten in der Nacht. Beschädigt ein Bagger auf einer Baustelle in der Nähe des Betriebs ein Kabel, kann der Unterbruch der Internetverbindung aber auch mal länger dauern. Unternehmen wie Swisscom haben in ihren Angeboten für Geschäftskunden daher eine sogenannte Internet-Ausfallsicherung inkludiert. Kommt es zu einem Unterbruch, schaltet der Router dabei automatisch auf das mobile Datennetz um. Folglich können Sie auch weiterhin surfen und telefonieren.

 

Anrufe umleiten

Mit der IP-Technologie gibt es darüber hinaus eine weitere Möglichkeit, die Erreichbarkeit auch dann noch sicherzustellen, wenn eine Verbindung zum Internet nicht möglich ist. Alle Anrufe können nämlich automatisch auf ein Mobiltelefon oder eine andere Festnetznummer umgeleitet werden. Bei Swisscom beispielsweise hinterlegen Sie dafür im Kundencenter die Rufnummer Ihrer Wahl. Diese können Sie bei Bedarf auch jederzeit wieder anpassen.

 

Sicheres Zuhause für Websites

 

Von Ciril Steiner


Wir sind auf der Suche nach einem professio­nellen Webhost für unsere neue Unternehmens­website. Was ­müssen wir ­beachten? 


Mit einer Website können Sie wertvolle Kundenkontakte generieren. Aber nur, wenn die Besucher die Seite tatsächlich aufrufen können. Daher sollten Sie bei der Wahl des Hosting-Anbieters darauf achten, dass die Verfügbarkeit der Server mindestens bei 99.9 Prozent liegt. Wo diese Angabe fehlt, ist Vorsicht geboten. 

 

Serverstandort
Für die Zeit, die zwischen dem Aufruf und der Anzeige einer Webseite verstreicht – die sogenannte «Roundtrip Time» – ist unter anderem der Serverstandort entscheidend. Webseiten, die von der Schweiz aus aufgerufen werden, reagieren im Allgemeinen merklich schneller, wenn sie auch in der Schweiz gespeichert sind, statt zum Beispiel auf einem Server in den USA. Und wer will schon seine Besucher durch lange Wartezeiten vergraulen? Aber auch hinsichtlich der Datensicherheit ist ein Server in der Schweiz von Vorteil. Anbieter wie zum Beispiel Swiss-com betreiben eigene Rechenzentren in der Schweiz und können diesbezüglich die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards bieten.  

 

Speicher und Kosten
Ein weiteres Kriterium bei der Wahl des Anbieters ist der Speicherplatz. Für kleinere Websites genügen wenige Gigabyte. Sobald es aber zum Beispiel um einen Online-Shop, Artikel mit Bildern oder eine Website mit Videos geht, braucht es mehr. Entscheidend ist daher, dass der Hoster Optionen für unterschiedliche Bedürfnisse anbietet. Seriöse, für geschäftliche Zwecke geeignete Hosting-Angebote sind in der Regel ab rund zehn Franken pro Monat zu haben. Günstigere Angebote haben meist keinen guten Service, sodass bei Problemen die eigene Website im schlimmsten Fall tagelang offline ist. 
Die monatlichen Kosten sollten maximal 40 Franken betragen. Höhere Preise sind nur in speziellen Fällen gerechtfertigt, etwa für Webseiten mit sehr hoher Besucherfrequenz oder extrem umfangreichen Datenbeständen. 

 

Der Autor
Ciril Steiner ist KMU-Berater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber 

Sicher vernetzt

 

Von Vicka Maloca

 

Wir haben einen neuen Standort eröffnet und möchten diesen sicher mit unserem Hauptsitz vernetzen. Was können wir tun?


Ein zuverlässiges Netzwerk ist ­unabdingbar – sei dies an einem Standort, für die Vernetzung von ­mehreren Standorten, die ­Kommunikation mit Kunden und Partnern oder die Verbindung ins Internet. Moderne Technologien eröffnen Ihnen dies­bezüglich nun ganz neue ­Möglich­keiten und vereinfachen das ­gesamte Netzwerk­management erheblich.

 

Virtuelles Netzwerk
Immer mehr Services und Dienstleistungen können Unternehmen direkt aus der Cloud beziehen. Das gilt auch für Netzwerkdienste, die bisher auf einem Router liefen und auch dort konfiguriert werden mussten. Anbieter von Cloud-Services, wie zum Beispiel Swisscom, stellen diese Funktionen nun aus den eigenen Rechenzentren in der Schweiz zur Verfügung. Das Management Ihres Netzwerkes übernimmt dabei ein zertifizierter Swisscom-Partner. Dieser kann über ein sogenanntes Dashboard alle Informationen zu Ihrem Netzwerk jederzeit online einsehen und standortunabhängig konfigurieren. 

 

Minuten statt Wochen 
Mit der Virtualisierung von Router- und Netzwerkfunktionen können Bestellungen und Konfigurationen nun vollautomatisch verarbeitet werden. Sind Anpassungen am ­Netzwerk nötig – etwa weil ein neuer Standort in das Netzwerk ­eingebunden werden soll oder ­Mitarbeitende Zugriff auf Firmensysteme wie Fileserver, Mailserver und ­Datenbanken von unterwegs benötigen –, kann der Swisscom-­Partner die gewünschten Services direkt über das Dashboard bestellen. Die neuen Dienste ­stehen Ihnen dann bereits innert wenigen Minuten zur Verfügung. 
Dank der Virtua­lisierung können ­Anbieter wie Swisscom ihren Kunden darüber hinaus neue Techno­logien schneller bereitstellen, Sicherheits­probleme laufend beheben und die Angebote mit ­zusätzlichen Funktionen ergänzen. Damit sind Sie respektive Ihre IT-Infrastruktur ohne grosse Investitionen immer auf dem aktuellsten Stand, was Technik und Sicherheit betrifft. 

 

Die Autorin
Vicka Maloca ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter:
www.swisscom.ch/kmu-­ratgeber

 

 

Rüstü Akkoca ist KMU-Be­rater bei Swisscom und ­beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstech­nologie.

Zurücklehnen und telefonieren

 

Von Rüstü Akkoca

 

Unser Betrieb benötigt eine neue Telefonanlage, da die Wartung der alten immer teurer wird. Nun habe ich gelesen, dass es auch virtuelle Lösungen gibt. Wie funktioniert das genau und was sind die Vorteile?

 

Da haben Sie richtig gelesen. Heutzutage muss eine Telefonanlage nicht mehr im Unternehmen vor Ort sein. Dank IP-Technologie können Sie diese direkt aus der Cloud beziehen.


Kein Investitionsrisiko

Wenn Sie sich für eine virtuelle Kommunika­tionslösung in der Cloud entscheiden, erübrigt sich der Kauf einer neuen Telefonanlage. Folglich entfällt auch der Aufwand, der andernfalls mit dem Betrieb und der Wartun einhergehen. Der Anbieter der Lösung stellt Ihnen die entsprechende Infrastruktur aus der Cloud zur Verfügung. Er kümmert sich auch darum, dass die gewünschten Leistungen stets verfügbar sind. Swisscom beispielsweise betreibt dafür eigene Rechenzentren in der Schweiz, welche die höchsten Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit erfüllen.

 

Mit einer virtuellen Telefonanlage in der Cloud können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Festnetztelefonie immer auf dem ak­tuel­­len Stand der Technik ist. Damit tragen Sie selbst weder Investitions- noch Technologierisiko und können sich auf das Kerngeschäft konzentrieren.


Maximale Flexibilität

Wenn Sie möchten, können Sie zum Telefonieren mit einer virtuellen Telefonanlage weiterhin ein Fest­netz­­­telefon nutzen. Dieses stecken Sie direkt am Router ein. Unbedingt notwendig ist das aber nicht mehr. Denn Sie können jederzeit via PC oder Smartphone mit der Festnetznummer telefonieren. Das gilt für ein- und sogar für ausgehende Anrufe. Was Sie für die moderne Festnetztelefonie jedoch benötigen, ist ein Internetanschluss. Einzelne Anbieter haben das bereits bei der Produktentwicklung berücksichtigt und entsprechende IP-Komplettlösungen geschnürt. Für diese bezahlen Sie in der Regel einen monatlichen Fixpreis. Die Kosten sind damit jederzeit transparent und planbar. 

 

Sie haben eine Frage? Sie suchen Rat? Schreiben Sie uns unter www.swisscom.ch/kmu­-ratgeber

Das Büro zum Mitnehmen

 

Von Vicka Maloca


Unsere Mitarbeitenden sollen auch ausserhalb des Büros einfach zu ­erreichen sein und gleich beim ­Kunden vor Ort ­Anpassungen an der Offerte ­vornehmen können. Was braucht es dafür? 


Flexibel arbeiten und kommunizieren – also unabhängig von einem bestimmten Ort oder fixen Uhrzeiten – bringt entscheidende Vorteile im Geschäftsleben. Dank modernen Technologien sind wir nicht mehr an das Büro gebunden. Festnetztelefonie, Internet, Terminkalender, E-Mails und Dokumente haben wir jederzeit und überall dabei. 

 

Festnetznummer dabei
Im Geschäftsleben ist das Festnetztelefon das zentrale Kommunikationsmittel. Mit der IP-Telefonie wird das Festnetz nun flexibel. Das bedeutet, dass die Festnetznummer nicht mehr an das Telefon auf dem Bürotisch gebunden ist. Dank einer speziellen Business Telefonie-App respektive einem PC Client können Sie Anrufumleitungen ganz einfach verwalten und Telefonate mit der Festnetznummer direkt von Smartphone und Laptop aus führen –  ganz egal, wo Sie gerade sind. Das Festnetz ist immer dabei, kein Anruf geht mehr ins Leere. Und wenn doch einmal niemand erreichbar ist, kann später vom Smartphone aus mit der Festnetznummer zurückgerufen werden. Damit ist auch die Privatsphäre gewahrt, da die Mobilnummer privat bleibt. 

 

Unabhängig arbeiten
Eine digitale Dokumentenablage in der Cloud gehört zu einer flexiblen Arbeitsweise dazu. Denn alle Teammitglieder haben stets Zugriff auf ihre Dokumente und können diese gemeinsam bearbeiten. Es wird überflüssig, vor dem Kundenbesuch noch rasch etwas auszudrucken oder mit den Anpassungen an der Offerte zu warten, bis man zurück im Büro ist: Dank dem mobilen Internet stehen alle benötigten Dokumente auch unterwegs zur Verfügung. Sie sind immer auf dem neuesten Stand – auch wenn sich in der Zwischenzeit etwas geändert haben sollte. Die Daten selbst liegen verschlüsselt im hochsicheren Rechenzentrum des Cloud-Anbieters. 

 

Die Autorin
Vicka Maloca ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-­ratgeber

KMU-Be­rater Rüstü Akkoca

Mobile-freundlicher Webauftritt

 

Von Rüstü Akkoca

 

 

Homepages mit responsive Design sollen auf dem Vormarsch sein. Was kann ich mir darunter vorstellen und wie profitiert mein Betrieb davon?


Von responsive Design sprechen Webdesigner, wenn sich die Inhalte einer Internetseite automatisch an die Grösse des jeweiligen Bildschirms anpassen. Folglich kann die Seite auch mit dem Smartphone aufgerufen werden und bleibt dennoch einfach und bequem zu bedienen – also ohne zoomen oder hin- und her scrollen zu müssen.

 

Besseres Ranking
Ein Internetauftritt mit responsive Design ist aber nicht nur benutzerfreundlicher, sondern kann gleichzeitig auch wettbewerbsentscheidend sein. Denn Google hat einen neuen Suchalgorithmus eingeführt, der diesen sogenannten mobile-optimierten Homepages ein besseres Ranking in den Suchergebnissen erteilt. 
Zwar greift der ­Algorithmus nur bei Suchan­fragen, die von mobilen Geräten aus gestartet werden, dennoch ist er von zentraler Bedeutung. Denn die Anzahl Nutzer, die mobil im Netz surfen, nimmt kontinuierlich zu. Bei grossen Schweizer Online-Portalen kommen bereits über 40 Prozent der Besucher über ein mobiles Gerät. Unternehmen, die im Ranking nicht untergehen wollen, sollten folglich auf einen mobile-freundlichen Internetauftritt setzen. 

 

Do-it-yourself
Wenn Sie sich mit CMS auskennen oder gute HTML-Kenntnisse besitzen, können Sie die Anpassungen selbst vornehmen. Wer keine Zeit dafür hat oder nicht über das notwendige Know-how verfügt, übergibt diese Aufgabe einem Spezialisten. 
Mit gewissen Tools, die dem Erstellen von Homepages dienen, benötigen Sie jedoch weder Programmierkenntnisse, noch sind Sie auf eine externe Firma angewiesen. Denn bereits beim Erstellen der Homepage ist diese automatisch für mobile Endgeräte optimiert. Solche Homepage-Tools bieten darüber hinaus zahlreiche Layout- und Designvorlagen, dank welchen Sie selbst von heute auf morgen einen mobile-freundlichen Auftritt nach Ihrem Geschmack erstellen. 

 

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Die IT wächst mit

 

Von Vicka Maloca

 

Unser Betrieb hat ein ­starkes Wachstum hinter sich und wir benötigen eine professionelle IT-Infra­struktur. Wie stellen wir sicher, dass wir diese 
nicht bei jedem Wachstumsschub neu aufsetzen müssen?

 

Mit einer zunehmenden Anzahl von Mitarbeitenden oder zusätzlichen Standorten verändern sich auch die Kommunikationsbedürfnisse, und die Ansprüche an die IT-In­frastruktur steigen. Dementsprechend müssen IT und Kommunikation mit dem Unternehmen wachsen können. 

 

Zauberwort Skalierbarkeit
Ein Schlüsselbegriff ist hier die sogenannte Skalierbarkeit. Darunter versteht man die Fähigkeit von Hard- und Software, sich in Bezug auf Ansprüche an die Leistungsfähigkeit anzupassen. Cloud und IP-basierte Services weisen zum Beispiel eine sehr hohe Skalierbarkeit auf. Indem Sie Ihre IT-Infrastruktur oder Teile davon aus der Cloud beziehen, erübrigen sich Investitionen in eigene Hardware oder deren Modernisierung. Die entsprechende Infrastruktur betreiben Anbieter wie Swisscom in eigenen Rechenzentren in der Schweiz. Sie sorgen dafür, dass die Services stets zur Verfügung stehen. 

 

Bedürfnisgerecht
Verändern sich die Bedürfnisse im Unternehmen, können Sie mit einer Cloud-Lösung beispielsweise zusätzliches Speichervolumen oder mehr Rechenpower ganz einfach beim Anbieter anfordern. Diese Flexibilität zeigt sich auch bei der virtuellen IP-Festnetztelefonie aus der Cloud. Anpassungen an der Telefonie-Infrastruktur – etwa neue Sprachkanäle für Mitarbeitende – sind schnell gemacht. Dementsprechend können Sie Ihre IT- und Kommunikationsin­frastruktur stets auf die aktuellen Bedürfnisse abstimmen. Dank vorab festgelegten Preismodellen sind die Kosten da­­rüber hinaus stets transparent und planbar. 
Professionelle An­­bieter von cloudbasierten Services und IP-Telefonie können Sie hin­sichtlich einer zu­kunftsorientierten IT- und Kommunikationsinfrastruktur bestens ­beraten und bedürfnis­­gerechte Angebotspakete schnüren.

 

Vicka Maloca
Die Autorin ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-­ratgeber.

Vicka Maloca

Byebye Bürotelefon

 

Von Vicka Maloca


Wir sind ein kleines ­Architekturbüro. Unsere Mitarbeitenden sind viel unterwegs. Eingehende Anrufe im Büro dürfen dennoch nicht unbeantwortet bleiben. Was tun?


Ein Sekretariat, respektive eine Person, die sich um das Telefon kümmert, gibt es vor allem in kleinen Betrieben nicht. Das Festnetztelefon ins Leere klingeln zu lassen oder die Combox zu aktivieren, kommt aber meist nicht in Frage. Noch dazu war die Anrufumleitung bis vor kurzem alles andere als praktisch. Das hat sich mit der Umstellung auf die IP-Technologie nun grundlegend geändert.

 

Jederzeit und überall
Das Festnetztelefon ist im Geschäftsumfeld ein zentraler Bestandteil der Kommunikation. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Umstellung auf IP kommt endlich auch die Flexibilität. Beispielsweise ist die Festnetznummer dank IP nicht mehr an einen fixen Ort oder ein bestimmtes Gerät gebunden. Folglich können Sie Anrufe auf die Festnetznummer sowohl mit dem Smartphone als auch mit dem PC oder Laptop entgegennehmen – jederzeit und überall. Das gilt übrigens auch für ausgehende Anrufe. Statt der Mobilenummer wird dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung die Festnetznummer angezeigt. Kunden oder Geschäftspartner merken dabei keinen Unterschied. 

 

Eine Nummer
Sie und Ihre Mitarbeitenden führen dementsprechend alle Anrufe über die Festnetznummer. Die Handynummer bleibt privat. Das ver­einfacht einerseits den  Kundenkontakt, andererseits schützen Sie die Privatsphäre Ihrer ­Mitarbeitenden und tragen damit einen grossen Teil zur Work Life Balance bei. Die Mitarbeitenden ­können selbst steuern, wann und vor allem wie sie erreichbar sind. 
Swisscom hat dafür eine eigene App ent­wickelt. Darin lassen sich Anrufumleitungen  einfach einrichten und ­individuell verwalten. So geht sicher kein Anruf mehr ins Leere. Und sollte es doch mal ­vor­kommen, dann haben Sie und Ihre Mitarbeitenden die Möglichkeit, direkt vom Smartphone aus mit der Festnetznummer zurückzu­rufen.

 

Die Autorin
Vicka Maloca ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter: www.swisscom.ch/kmu-­ratgeber

Vicka Maloca.

Mobil im Ausland

 

Von Vicka Maloca

 

Ich habe ein Mobilabonnement für Geschäftskunden. Für die Internetnutzung im Ausland sind drei GB inklusive. Wie kann ich diese möglichst sinnvoll nutzen und was ist, wenn das Volumen aufgebraucht ist?

 

Grundsätzlich kommt es darauf an, wie häufig Sie verreisen und für was Sie das Internet benötigen. Wenig Datenvolumen bedarf beispielsweise das Lesen von E-Mails ohne Anhang oder einer mobilen Website. Google Maps laden und den Standort bestimmen benötigt da schon mehr. Vergleichsweise viel Datenvolumen konsumieren hingegen Anwendungen, die das Streaming von Musik oder Videos ermöglichen: Eine Minute YouTube-Video schauen, verbraucht rund zwei bis drei MB. Auch das Aktualisieren oder Herunterladen von Apps verbraucht viel Datenvolumen. Es empfiehlt sich folglich, diese Dienste nach Möglichkeit über eine WLAN-Verbindung zu nutzen, um das vorhandene Datenvolumen nicht unnötig zu strapazieren. Unter den Einstellungen im Smartphone oder im App Store können Sie automatische Updates über die mobile Datenverbindung deaktivieren.


Datenpakete

In der Regel erhalten Sie eine SMS, sobald sich das inkludierte Datenvolumen – in Ihrem Fall drei GB – dem Ende zuneigt. Entweder Sie nutzen das mobile Internet anschliessend zum Standardtarif oder Sie lösen ein zusätzliches Datenpaket in der gewünschten Grösse. In der Regel steht Ihnen dafür eine spezielle App zur Verfügung, etwa das Swisscom Cockpit. Mit dieser App können Sie bereits vor der Reise oder direkt vor Ort zusätzliches Volumen beziehen. Dementsprechend eignen sich Datenpakete auch ideal für kurzfristige Geschäftsreisen. In der App können Sie darüber hinaus jederzeit einsehen, wie viel Volumen noch übrig ist und ein Kostenlimit festlegen. Sofern Sie häufig verreisen und vor allem internetbasierte Dienste nutzen, lohnt es sich jedoch, ein Angebot mit reichlich Inklusiv-Volumen zu wählen. Mittlerweile gibt es Mobile­abonnemente, mit denen Ihnen bis zu 24 GB für die mobile Internetnutzung im Ausland zur Verfügung stehen. 

 

 

Die Autorin

Vicka Maloca ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

Vicka Maloca.

TV in der Bar 

 

Von Vicka Maloca 

 

In meiner Bar sollen Gäste die Spiele der Fussball-EM live mitverfolgen können. Was muss ich beachten?

 

Stehen grosse Sportanlässe an, beschäftigen sich viele Betreiber von Bars, Cafés und Restaurants mit der Frage, wie sie ihren Gästen beste Unterhaltung bieten. Was viele nicht wissen: Für die öffentliche Ausstrahlung des TV-Programms gelten besondere Richtlinien. Dazu gehört etwa die Ausstrahlung im Gäste­bereich, aber auch im Pausenraum für Mitarbeitende, der Kantine, im Büro und Empfangsbereich. TV-Angebote mit Live Pause, Replay- und Aufnahme-Funktion, wie wir sie von zu Hause her kennen, dürfen hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht zum Einsatz kommen. Eine entsprechende Klausel ist in der Regel in den jeweiligen AGBs des Anbieters zu finden. 

 

Stets unterhalten
TV-Angebote für die kommerzielle, gewerbliche Nutzung sind in der Schweiz rar. Swisscom etwa hat aus diesem Grund ein TV-Angebot speziell für Geschäftskunden entwickelt, das eine abwechslungsreiche Unterhaltung ermöglicht. Schliesslich stossen nebst der Fussball-EM zahlreiche weitere Anlässe auf breites Interesse: Das können regionale Events, das nationale Schwing- und Älperfest oder gar die Olympischen Sommerspiele in Rio sein. Angesichts dieser Auswahl lohnt es sich, über eine langfristige TV-Lösung nachzudenken. 

 

Kombi-Angebote
Für die Ausstrahlung von TV in Ihrer Bar benötigen Sie eine TV-Box und Screens. Die Empfangsgeräte melden Sie wie gewohnt bei der Billag an. Für Bildschirme respektive Projektionsflächen, deren Diagonale mehr als drei Meter misst, brauchen Sie darüber hinaus eine Bewilligung der Suisa. Je nach Angebot kann es sein, dass die TV-Lösung des Anbieters an andere Produkte gekoppelt ist, etwa einen leistungsfähigen Internet­anschluss. Und: Mit den sogenannten Kombi-Angeboten haben Sie gleich alles, was Sie für eine zukunftsorientierte IT- und Kommunikationsinfrastruktur benötigen: IP-Telefonie, Internet, TV und inkludierte Serviceleistungen. Sie beziehen alles aus einer Hand, können sich optimal auf Ihre Gäste konzentrieren und gemeinsame TV-Erlebnisse schaffen. 

 

 

Die Autorin

Vicka Maloca ist KMU-­Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? ­Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

Rüstü Akkoca.

Zurücklehnen und arbeiten

 

Von Rüstü Akkoca


Wir sind ein kleiner Betrieb und kümmern uns selbst um die IT. Zeit dafür haben wir eigentlich nicht und für grössere Anpassungen müssen wir stets einen teuren Fachmann aufbieten. Haben wir eine Alternative?


So wie Ihnen geht es rund 40 Prozent der kleinen Betriebe in der Schweiz. Der Firmenchef oder ein Mitarbeitender ist gleichzeitig auch für den Betrieb der IT zuständig. Der Aufwand, der dafür anfällt, etwa zur Lösung von IT-Problemen, für Backups, Updates und dergleichen, summiert sich auf ein Jahr gerechnet schnell einmal. Studien gehen sogar von bis zu einem Monat pro Jahr aus. Wertvolle Zeit, die der Chef oder Mitarbeitende nicht für das eigentliche Kerngeschäft aufwenden kann.

 

Anbieter entlastet
Dank der technischen Entwicklung ist es heute aber nicht mehr zwingend notwendig, dass die gesamte IT-Infrastruktur vor Ort steht und vom Chef oder den Mitarbeitenden betreut wird. Im Rahmen sogenannter Managed Service-Modelle können Sie beispielsweise die Wartung und den Betrieb Ihrer Server gänzlich an den IT-Anbieter abgeben. Dieser kümmert sich darum, dass Ihre IT stets auf dem neuesten Stand der Dinge ist und Probleme rasch behoben werden. 
Eine weitere Möglichkeit ist, Ihre Hardware auszulagern oder gleich ganz zu virtualisieren. So können Sie beispielsweise den Server mit den Unternehmensanwendungen wie der Buchhaltung oder ERP direkt aus der Cloud beziehen. Die vertraute Umgebung bleibt bestehen, allerdings greifen Sie nun über eine sichere Verbindung auf das Rechenzentrum des Anbieters zu anstatt auf einen Server, der lokal betrieben wird.

 

Planbar und passend
In der Regel fällt für derartige Service-Modelle, respektive für den Bezug der IT aus der Cloud, eine monatliche Pauschale an. Damit sind die Kosten für Ihre IT-Infrastruktur stets transparent und planbar. Und sollten Sie kurzfristig mehr Rechenleistung oder Speicherplatz benötigen, können Sie diese mit wenigen Klicks direkt aus der Cloud beziehen. Ihre IT-Infrastruktur ist damit nicht nur auf dem aktuellsten Stand, sondern passt sich auch jederzeit dem Wachstum Ihres Unternehmens an – Sie und Ihre Mitarbeitenden können sich voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren.

 

Der Autor

Rüstü Akkoca ist KMU-Be­rater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstech­nologie. Sie haben eine Frage? Sie suchen Rat? Schreiben Sie ihm unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

Rüstü Akkoca.

Flexibel im Festnetz

 

Von Rüstü Akkoca


Wir sind ein Team von drei Architekten. Oft sind wir gleichzeitig auf Kundenbesuch und die Anrufe ins Büro bleiben unbeantwortet. Gibt es dafür eine professionelle Lösung?

 

Flexibilität im Arbeitsalltag ist das A und O. Das gilt auch für die Kommunikation. Dank modernen Technologien müssen Sie heutzutage nicht mehr im Büro sein, um etwa E-Mails zu empfangen oder Dokumente zu bearbeiten. Und auch die Festnetztelefonie hat sich diesbezüglich weiterentwickelt.

 

Festnetz immer dabei
Bis anhin war die Festnetztelefonie alles andere als flexibel. Telefonate waren nur über den fixen Telefon­apparat im Büro möglich. Zwar konnten Sie Anrufe manuell umleiten, mit der IP-Telefonie eröffnen sich nun aber ganz neue Möglichkeiten. Telekommunikationsanbieter, wie zum Beispiel Swisscom, haben eine App entwickelt, mit welcher sich die Festnetznummer auch ausserhalb des Büros individuell verwalten lässt. Sie können eingehende Anrufe auf ihr Smartphone umleiten, aber auch ausgehende Anrufe direkt mit der Festnetznummer tätigen. Der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung merkt keinen Unterschied. Ob Sie im Büro, auf der Baustelle oder beim Kunden sind – die Festnetznummer ist immer dabei und Sie bestimmen jederzeit selbst, wann und wie Sie kommunizieren wollen.

 

Alles im Paket
Bei der IP-Telefonie stecken Sie das Telefon neu direkt am Router ein, was eine zuverlässige und sichere Internetverbindung unabdingbar macht. So bietet es sich an, Telefonie und Internet beim gleichen Anbieter zu beziehen, etwa in Form eines Kombi-Pakets. Das reduziert den eigenen Administrationsaufwand und steigert die Beratungsqualität, weil der Anbieter mit den Spezifikationen sowie allen im Einsatz stehenden Services im Unternehmen vertraut ist. Einzelne Anbieter inkludieren sogar zusätzliche Service-Leistungen, speziell für Geschäftskunden. Etwa eine Ausfallsicherheit, eine Hotline für Kundenanliegen oder auch eine priorisierte Störungsbehebung. 

 

 

Der Autor

Rüstü Akkoca ist KMU-Be­rater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstech­nologie. Sie haben eine Frage? Sie suchen Rat? Schreiben Sie ihm unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

Rüstü Akkoca.

Grüne Technologien

 

Von Rüstü Akkoca

 

Wir wollen in der Firma den Energieverbrauch ­senken, bei der Infrastruktur aber keine Abstriche machen. Was raten Sie uns?

 

Da fällt mir gleich der Begriff «Nachhaltige ICT» ein. Das steht für eine intelligente und nachhaltige Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig Energie zu sparen. Cloud Services sind dafür ein gutes Beispiel. Die IT-Infrastruktur, etwa die Server, lagern Sie dabei in die Rechenzentren von grösseren Anbietern aus. Indem Sie die Server nicht mehr selbst betreiben, sinkt der Energieverbrauch. Gleichzeitig leisten Sie einen Beitrag an die Umwelt, denn Rechenzentren sind besser ausgelastet und verbrauchen im Durchschnitt weniger Energie. Noch grösser ist der Beitrag jedoch, wenn der Anbieter das Rechenzentrum zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betreibt.

 

Ressourcen
Cloud Services reduzieren nicht nur den Energieverbrauch, sondern schonen auch die Ressourcen. Einerseits sind die Kosten tiefer, da Sie beispielsweise nur für so viel Speicherplatz und Rechenleistung bezahlen, wie Sie tatsächlich benötigen. Andererseits sparen Sie Zeit, weil Sie sich nicht mehr selbst um den Unterhalt der Server kümmern müssen. Das erlaubt Ihnen, firmeneigenen Ressourcen besser für das Kerngeschäft zu nutzen.

 

Alltagsdinge
Zu einer umfassenden Verbesserung der Energiebilanz gehört auch die Reduktion von CO2-Emissonen im Alltag. Etwa, indem Ihre Mitarbeitenden ab und zu von zu Hause aus arbeiten oder Sitzungen via Telefon- respektive Videokonferenz abhalten. Damit fallen weniger Reisen an und Sie sparen dazu noch die Kosten und die Zeit für Hin- und Rückfahrten. 
Nicht zu unterschätzen sind auch die kleinen Dinge im Alltag. So tragen das allabendliche Ausschalten des Bildschirms, das Löschen des Lichts im Büro sowie die Wahl energieeffizien­ter Geräte ebenfalls zur Senkung des Energieverbrauchs bei. Und damit können Sie bereits heute beginnen.


Der Autor

Rüstü Akkoca ist KMU-Be­rater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstech­nologie. Sie haben eine Frage? Sie suchen Rat? Schreiben Sie ihm unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

 

Rüstü Akkoca.

Das Netz der Zukunft

 

Von Rüstü Akkoca

Was kann ein Glasfaseranschluss leisten und welche Bandbreite benötigt ein Betrieb mit sechs Personen?

 

Welche Leistung respektive Brandbreite Sie benötigen, hängt vom Anwendungsfall und Tätigkeitsbereich Ihres Unternehmens ab. Aufgrund aktueller Entwicklungen und Trends lässt sich aber über alle ­Unternehmensgrössen und Branchen hinweg ein Bedürfnis nach höheren Bandbreiten feststellen. Um der fortschreitenden Digitalisierung der Schweiz gerecht zu werden, baut Swisscom etwa ihr ­Breitbandnetz laufend aus. Bis Ende 2015 ­sollen bereits über 2.3 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband erschlossen sein. 

 

Schneller laden
Umso höher die Bandbreite, desto mehr Informationen und Daten können Sie in einer bestimmen Zeit übertragen. Mit Glasfaseranschluss sind mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s möglich. Damit können Sie zum Beispiel 50 E-Books in nur zwei Sekunden herunterladen. Auf Kupfer sind es heute in der Regel maximal 100/20Mbit Upload/Download. Das zeigt, dass mit Glasfaser vor allem die Upload-Geschwindigkeit deutlich höher ist. Für viele Unternehmer stellt das einen grossen Mehrwert dar, da sie etwa schwere Dokumente schneller hochladen können. Und dem kommt gerade bei der Nutzung von Cloud-Diensten eine zentrale Bedeutung zu.

 

Höchstmögliche ­Bandbreiten
Das Glasfasernetz ist das Netz der Zukunft. Egal, was kommt – Sie sind damit für künftige Herausforderungen bestens gerüstet. Wo die Erschliessung mit Glasfaser nicht möglich ist, kommen Anschlüsse mit höchstmöglichen Bandbreiten zum Einsatz. Sei es durch neue Übertragungstechnologien auf Kupferleitungen oder alternative Lösungen. 
Mit welchen Geschwindigkeiten Sie aktuell unterwegs sind und ob Sie bereits von höheren Bandbreiten profitieren könnten, lässt sich mit einem Breitband-Checker herausfinden. Zum Beispiel unter www.swisscom.ch/kmu-glasfaser. Sollte der Ausbau noch nicht bis zu Ihnen vorgedrungen sein, können Sie sich benachrichtigen lassen, sobald neue Daten vorliegen.

 

 

Der Autor

Rüstü Akkoca ist KMU-Be­rater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstech­nologie. Sie haben eine Frage? Sie suchen Rat? Schreiben Sie ihm unter Opens external link in new windowwww.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

 

KMU-Berater Semih Sebeli

All IP ist Zukunftstelefonie 

Von Semih Sebebli

 

Anscheinend steigen immer mehr Unternehmen auf All IP um. Was bedeutet All IP und was wären die Vorteile für mein Unternehmen? 

 

Derzeit stellen viele Unternehmen weltweit auf die All IP Technologie um. Dabei nutzen Festnetz, TV, Mobiltelefonie und Internet sowie alle damit verbundenen Dienste dasselbe Netz und kommunizieren in derselben Sprache – IP (Internet Protocol). Swisscom plant bis Ende 2017 die bisherige Festnetztelefonleitung durch das IP-Netz abzulösen. Wechseln können Sie schon heute. 


Mehrwert für Ihr Unternehmen

Durch die IP-Telefonie eröffnen sich Ihnen neue Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit. Beispielsweise können Sie Ihre Erreichbarkeit flexibel steuern. Für viele Geschäftsleute ist es heute zentral, überall und jederzeit erreichbar zu sein. Via App können Sie bei der IP-Telefonie vom Handy aus mit Ihrer Festnetz Nummer telefonieren und eingehende Anrufe nicht nur direkt ans Mobiltelefon, sondern auch an Ihre Kollegen weiterleiten. 


Auf Veränderungen flexibel reagieren
Sie können durch All IP auch Abläufe in Ihrem Unternehmen vereinfachen und schneller auf strukturelle oder personelle Veränderungen reagieren. Das Festnetztelefon lässt sich etwa an einem neuen Standort rasch in Betrieb nehmen; Nummern für Mitarbeitende sind bei Bedarf unkompliziert hinzugefügt und wieder entfernt. Dies, ohne dass neue physische Telefonleitungen gelegt werden müssen.
Anwendungen, die über das herkömmliche Festnetz angeschlossen sind, sollten Sie im Zuge der Umstellung auf IP überprüfen. Typische Anwendungen sind beispielsweise Fax, Lifttelefone, Alarmanlagen, Fernüberwachung, Fernsteuerung oder Haustechnik. Meist ist eine Umstellung einfach. Fragen Sie auf alle Fälle beim Hersteller nach der IP-Fähigkeit Ihrer Anlage, beziehungsweise nach den zu treffenden Massnahmen.


Informieren Sie sich bereits heute und leiten Sie die notwendigen ­Vorkehrungen in die Wege. So können Sie den Umstieg auf IP aktiv ­angehen und die IP-Telefonie ab sofort gewinn­bringend in Ihrem Arbeitsalltag einsetzen.

Semih Sebebli

IT-Power aus der Cloud

Von Semih Sebebli

 

Rechenleistung und Speicherplatz aus der Cloud – was sind die Vorteile für mein Unternehmen?

Komponenten der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur können Sie heutzutage direkt aus der Cloud beziehen. Der Cloud-Anbieter Ihrer Wahl stellt Ihnen dabei die gewünschten Leistungen, etwa Speicherplatz und  Rechenpower, aus dem Rechenzentrum mittels einer gesicherten Internetverbindung zur Verfügung. Auf Server oder gar ganze Serverräume im Unternehmen sind Sie nicht mehr angewiesen. Folglich erübrigen sich die Kosten, die normalerweise für die Hardware und deren Modernisierung oder Wartung anfallen, aber auch das Technologierisiko. Der Anbieter kümmert sich darum, dass die gewünschten Leistungen stets verfügbar und Ihre Daten vor unbefugten Zugriffen optimal geschützt sind. 


Mehr Sicherheit

Rechenzentren bieten darüber hinaus besonderen Schutz vor Elementarschäden, wie zum Beispiel Hochwasser, Feuer oder Erdbeben. Die wenigsten Unternehmen können dieselben Sicherheitsstandards innerhalb ihrer Gebäude sicherstellen. Sollte jedoch mal etwas passieren, kann der gesamte Betrieb davon beeinträchtigt werden oder, wenn es ganz schlimm kommt, sogar ganz ausfallen. Kommt die IT aber aus der Cloud, gehören diese Sorgen der Vergangenheit an und Sie können sich voll auf das Kerngeschäft konzentrieren.


Leistung à la carte

Wenn Sie IT-Komponenten aus der Cloud beziehen, stellen Sie sicher, dass Sie stets über die geforderten Leistungen verfügen. Sollten Sie etwa für einen Tag oder gar ein grösseres Projekt mehr Rechenleistung benötigen, fordern Sie ganz einfach und spontan mehr Leistung an. Ist das Projekt beendet, reduzieren Sie diese wieder. Das  verleiht Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitenden  die notwendige Agilität, um rasch auf Business-Anforderungen reagieren zu können.

Auch wirtschaftlich rechnet sich das Modell aus der Cloud. Indem Sie nämlich selbst festlegen können, wann Sie wie viel Rechenpower oder ­Speicherplatz benötigen, bezahlen Sie am Schluss nur für diejenigen ­Leistungen, die Sie auch nutzen. Überzeugen Sie sich selbst von den ­Vorteilen.

 

 

 

Fehmi El Benna

Kunden online begeistern

Von Fehmi El Benna

 

Inwiefern kann mich eine Unternehmenswebsite bei der Pflege von ­Kundenbeziehungen ­unterstützen?

Vertrauen ist das Fundament jeder Kundenbeziehung. Dies gilt auch im Netz. So ­sollten Sie mit einer eigenen Unternehmenswebsite stets einen professionellen Auftritt sicherstellen. Neben aktuellen und relevanten Inhalten gehört dazu ein ansprechendes Design, das zu Ihrem Unternehmen passt.

Professionelle Tools bieten Ihnen eine grosse Auswahl an vorge­fertigten Vorlagen, mit denen Sie die Website nach Ihren Vorstellungen erstellen können – Programmierkenntnisse benötigen Sie dafür nicht. 

Egal ob jemand zufällig auf Ihrer ­Webseite ­landet oder gezielt danach gesucht hat, er sollte Lust bekommen, länger zu verweilen und wieder zu kommen. Begeistern Sie Besucher Ihrer Seite daher von Anfang an. Tipp- oder Grammatikfehler sollten Sie stets vermeiden, denn diese lassen nur Zweifel an Ihrer ­Professionalität auf­kommen.

 

Mehrwert bieten

Immer mehr Nutzer greifen mobil auf Inhalte im Netz zu. Damit Sie keinen dieser mobilen Besucher verärgern, stellen moderne Tools automatisch sicher, dass Ihre Website sowohl auf dem PC als auch auf dem Tablet und dem Smartphone überzeugt. Schaffen Sie darüber hinaus einen Mehrwert für Ihre Kunden. Beispielsweise mit einer schlüssigen Navigation und einer Such-Funktion, damit Informationen rasch gefunden werden. Oder auch mit einem FAQ-Dokument, das Antworten auf die häufigsten Kundenfragen liefert, mit Hinweisen auf aktuelle Promotionen oder mit Tipps und Tricks zu Ihrem Angebot. Hilfestellungen und Beiträge, die ein Problem lösen, werden übrigens gerne verlinkt oder in den sozialen Medien verbreitet. Indem Sie Ihr Facebook- oder Twitter-Profil in die Seite einbinden, machen Sie Ihre Besucher zusätzlich auch zu Botschaftern in den sozialen Netzwerken. Sie sehen, es braucht nicht viel, um Kundenbeziehungen auch im Netz langfristig zu pflegen. Und moderne Tools unterstützen Sie optimal dabei.

Neuen Freiraum gewinnen

Von Fehmi El Benna

 

Ich bin selbstständiger Landschaftsgärtner. Neben meiner Arbeit bleibt mir kaum Zeit für mein Hobby, das Mountainbiking. Gibt es Technologien, dir mir zu mehr Freiraum verhelfen?

Zahlreiche Praxisbeispiele belegen: Unternehmer, die im Arbeitsalltag auf zukunftsorientierte Technologien wie Cloud-basierte Angebote oder die IP-Telefonie setzen, gewinnen Zeit.

Unabhängigkeit
Ob Cloud oder IP – moderne Technologien erlauben unabhängiges Arbeiten. Denn sie ermöglichen den Zugriff auf geschäftliche Dokumente, Daten oder Anwendungen ohne an einen bestimmten Ort, eine Uhrzeit oder ein Endgerät gebunden zu sein. Und das ist auch der Schlüssel zu mehr Freiraum im Arbeitsalltag. Wenn Sie beispielsweise den grössten Teil des Tages im Freien arbeiten, gewinnen Sie Zeit, wenn Sie An- und Rückrufe oder E-Mails bereits unterwegs erledigen können. Ersteres ermöglicht die IP-Telefonie. Dank dieser können Sie das Festnetztelefon heutzutage in der Hosentasche jederzeit und überallhin mitnehmen. Mittels einer App steuern Sie, wann und wie Sie erreichbar sein wollen. Mit IP organisieren Sie zudem Konferenzschaltungen mit Ihren Mitarbeitenden. So brauchen Sie für Besprechungen nicht extra zurück ins Büro zu fahren. Moderne Technologien ermöglichen auch die Erledigung administrativer Arbeiten ausserhalb des Büros, zum Beispiel nach dem gemeinsamen Abendessen mit Ihren Liebsten zu Hause. So bleibt mehr Zeit zu Ihrer freien Verfügung und für Ihr Hobby.

Boost für KMU
Die Möglichkeiten, die mit modernen Technologien einhergehen, sind vielfältig. Damit Sie von mehr Freiraum profitieren können, sollten Sie darauf achten, dass die gewählte Infrastruktur zu Ihrem Unternehmen passt. Denn nur so kann diese zu einfacheren und flexibleren Prozessen im Arbeitsalltag beitragen. Vor allem grössere Provider bieten unverbindliche und kostenlose Beratungsgespräche an. Lassen Sie sich vom Anbieter Ihrer Wahl aufzeigen, welches Potenzial moderne Technologien in Ihrem Unternehmen entfalten können.

Internet im Büro

Von Fehmi El Benna

Wie wichtig ist eine zuverlässige und leistungsstarke Internetverbindung?


Ein Internetanschluss gehört für Unternehmen aller Grösse zur Grundausstattung. Wie wichtig dabei die Leistungsfähigkeit ist, variiert von Unternehmen zu Unternehmen. So sollte die Art und Geschwindigkeit der Verbindung anhand der eigenen Bedürfnisse  – zum Beispiel dem zu übermittelnden Datenvolumen gewählt werden. Gerade wenn man gewisse Programme nicht fix installieren, sondern über das Internet nutzen möchte, ist eine schnelle Verbindung zentral.

 

Alles über ein Netz

In einem Zeitalter, in dem immer mehr Geschäftsprozesse durch IT unterstützt sind, kommt nicht nur einer schnellen, sondern auch einer verlässlichen Internetverbindung eine Schlüsselrolle zu. Immer mehr KMU verzichten heutzutage auf eine eigene Serverlandschaft und beziehen stattdessen Infrastruktur sowie Software direkt aus der Cloud. Dies erlaubt mobile Arbeitsformen, indem Anwendungen und Dokumente via Internet überall, jederzeit und auf verschiedensten Endgeräten verfügbar sind. Auch das Festnetztelefon hält dank der IP-Technologie Einzug ins virtuelle Zeitalter. Neu laufen dadurch alle Dienste wie E-Mail, Internet, Telefon und TV über IP, und damit über das gleiche Netz.

 

Extra-Effort

Damit bildet das Internet bereits heute die Basis für zahlreiche Geschäfts- und Kommunikationsprozesse. Ausfälle und Störungen kann sich ­niemand leisten. An­bieter investieren daher Milliarden in den Netzausbau, um den Zugriff in der geforderten ­Qualität und Geschwindigkeit ­sicherzustellen. Denn die zunehmende Digitalisierung von Daten und Geschäftsprozessen sowie der Wunsch nach mehr ­Mobilität im ­Berufsalltag führen dazu, dass immer mehr Daten und Informationen in noch kürzerer Zeit übermittelt werden müssen. Einzelne ­Anbieter bieten ihren Kunden darüber hinaus eine sogenannte Ausfallsicherheit, dank welcher diese bei einer Störung ohne Unterbrechung weiterhin surfen und telefonieren ­können.

Natasa Rakic

Festnetz fernab vom Büro

Von Natasa Rakic

 

Wie stelle ich die Erreichbarkeit sicher, wenn ich nicht im Büro bin?

Erreichbarkeit und Flexibilität sind für Unternehmen zwei zentrale Faktoren. Die herkömmliche Festnetztelefonie setzt diesbezüglich jedoch deutliche Grenzen. Halten Sie sich nicht im Büro auf, müssen Sie vorgängig am Festnetztelefon die Umleitung aktivieren, um für Kunden, Partner oder Kollegen erreichbar zu sein. Wirklich praktisch ist das nicht. Denn vergessen Sie die Umleitung, verpassen Sie womöglich wichtige Anrufe und verärgern die Person auf der anderen Seite der Leitung, deren Anruf ins Leere führt.

 

Mobiles Festnetz

Abhilfe schafft die moderne IP-Telefonie, die zunehmend die analoge Telefonie ablöst. Mit IP sind Sie unabhängig vom Aufenthaltsort und Endgerät jederzeit unter Ihrer Festnetznummer erreichbar. Etablierte ICT-Anbieter wie Swisscom haben dafür eine spezielle App entwickelt. Dank dieser können Sie Anrufe auf Ihre Festnetznummer sowohl auf Ihrem Festnetztelefon im Büro als auch auf Ihrem Smartphone entgegennehmen. Jederzeit für Kunden und Partner erreichbar zu sein, hat seine Vorteile. Doch beim Abendessen mit der Familie möchten Sie wohl kaum gestört werden. Mit der IP-Telefonie setzen Sie klare Grenzen. Sie steuern selbst via App, wann und wie Sie erreichbar sind.

 

Eine Nummer für alles

Darüber hinaus bestimmen Sie mit IP, welche Nummer bei ausgehenden Anrufen angezeigt werden soll (zum Beispiel Festnetz- statt Handynummer). So stellen Sie sicher, dass Sie etwa im Kundenkontakt immer die gleiche ­Geschäftsnummer verwenden und treten professioneller auf. Wie bei der herkömmlichen Festnetztelefonie können KMU auch die IP-basierte Festnetztelefonie in Form eines Kombi-Angebots beziehen (Festnetz, Internet und Mobile in einem Paket). Der grosse Vorteil: alle Komponenten sind dabei optimal aufeinander abgestimmt und bei Fragen leistet ein und derselbe Ansprechpartner Support. Mit Kombi-Angeboten gehen überdies meist ­Vergünstigungen und zusätzliche Service-Leistungen einher.

Störungen proaktiv erkennen

Von  Natasa Rakic

Wie kann ein KMU ohne grossen Aufwand den Betrieb der Arbeitsumgebung sicherstellen?

Für einen einwandfreien Betrieb eignen sich Tools, die Störungen frühzeitig erkennen und Probleme lösen, bevor die Arbeitsumgebung beeinträchtigt wird. Sogenannte PC-Monitoring-Plattformen analysieren die gesamte Arbeitsumgebung und erlauben Ihnen Beeinträchtigungen im Idealfall vollständig zu verhindern.

 

Individuell

Die PC-Monitoring-Plattform unterstützt den IT- und PC-Support durch eine regelmässige und auf das Unternehmen abgestimmte Beobachtung der Arbeitsumgebung. Bei kritischen Vorfällen wird der Support alarmiert, damit er diesen auf den Grund gehen kann. Zusätzlich finden laufend Sicherheits­überprüfungen statt, wie etwa die Aktualität des Virenschutzes, der ­Passwörter oder der ­Software. Dazu erkennt die Plattform auch Hardware-Engpässe. Sie können diese dadurch vorbeugen. Alles was Sie für das PC-Monitoring benötigen, ist einen internetfähigen PC und ein darauf installiertes Analysetool.

 

Mandantenfähig

Neu existieren PC-Management Plattformen auf Mandantenbasis, die auch bei KMU zum Einsatz kommen können. Sie sorgen für einen stabilen, sicheren und sorglosen PC-Betrieb. Dadurch sparen Sie sowohl Zeit als auch Kosten, die mögliche Störungen nach sich ziehen. Die Software kommt aus der Cloud. Sie kaufen keine fix installierte Softwarelösung mehr und Lizenzen, die nach Ablauf erneuert werden müssen. Die Verrechnung erfolgt stattdessen verbrauchsorientiert, basierend auf der Anzahl PCs, die an der Plattform angeschlossen sind.

 

Provider wählen

Bei der Wahl des Tools empfiehlt es sich, auf einen Provider zu setzen, der im Markt etabliert ist und ein gutes Netzwerk hat. Der Provider muss überdies die nötige Qualität und Sicherheit gewährleisten können. Einzelne Provider bieten vom Netzwerk bis zur Software alles aus einer Hand an. Als KMU werden Sie es schätzen, wenige, dafür kompetente Ansprechpartner zu haben.

 

Grosser Auftritt für Kleine

Von  Natasa Rakic

Unsere erste Betriebs-Homepage: Welche Fettnäpfchen gilt es zu umgehen?


Intuitive Tools bieten heutzutage auch KMU die Möglichkeit, einen professionellen Internet-Auftritt zu gestalten. Sie kommen mit diversen Design-Vorlagen und vorgefertigten Bausteinen einher und setzen kaum technische Vorkenntnisse voraus.

 

Barrierefreiheit
Ein Web-Auftritt zielt darauf ab, Interesse zu generieren. Potenzielle Kundschaft sollten Sie daher nicht unbewusst ausschliessen oder verärgern. Dies ist der Fall, wenn Ihre Webseite nicht mit den gängigsten Webbrowsern aufgerufen werden kann. Überdies ist bekannt, dass sich die Internet-Nutzung auf mobile Endgeräte verlagert. Gestalten Sie Ihre Webseite mobile-optimiert, ermöglichen Sie rund 4.3 Millionen Smartphone-Besitzern in der Schweiz einen benutzerfreundlichen Zugriff. Professionelle Homepage Tools berücksichtigen das steigende Bedürfnis nach mobilen Inhalten bereits bei der Erstellung der Webseite, indem sie diese automatisch für iOS, Android und Windows optimieren.


Web-Professionalität
Webseiten-Besucher machen sich innerhalb weniger Sekunden ein Bild von Ihrem Unternehmen. Auch im Netz ist Professionalität gefragt. Links, die ins Leere führen und Seiten, die mit dem Vermerk «Coming soon» vertrösten, sind zu vermeiden. Welchen Eindruck hinterlässt ein Unternehmen, das im Sommer noch eine Oster-Aktion auf der Einstiegsseite hat? Viele kleine Mängel können Kunden das Gefühl geben, dass sie es mit keiner professionellen Firma zu tun haben. Räumen Sie daher regelmässig auf. Überraschen Sie Ihre wiederkehrenden Besucher ausserdem stets mit neuen Inhalten und Informationen. Ratgeber oder Checklisten eignen sich dafür hervorragend und werden obendrein gerne verlinkt oder in sozialen Medien verbreitet. Mit Hilfe professioneller Tools binden Sie Ihr Facebook- oder Twitter-Profil in die Webseite ein und machen Ihre Besucher auch zu Fans auf den sozialen Netzwerken.

Virtuelles Dokumentenmanagement

Cloud schafft Ordnung

Von Natasa Rakic

Mein Archiv platzt aus allen Nähten. Wie kann ich Belege, Dokumente, Versicherungsunterlagen und amtliche Dokumente sicher und ohne viel ­Platzbedarf aufbewahren?

Sie sind mit Ihrem Problem nicht allein. Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt erhält jährlich 200 Papierdokumente – von Versicherungspolicen über Rechnungen bis hin zu Kaufbelegen oder ­Briefen. Zwar werden diese meist sauber ­geordnet in Ordner oder Mappen abgelegt. Aber wer kennt es nicht: Auf der Suche nach einem bestimmten Dokument bleibt dieses in den Papierstapeln unauffindbar. Lagern Sie deshalb Ihre Dokumente in der Cloud. Viele Schweizer Anbieter von Cloud­basierten Speicherdiensten verwenden heute die gleichen Richtlinien und Sicherheitsstandards, die auch für Bankensysteme gelten. So können Sie unbesorgt eine Sicherheitskopie Ihres Passes, des Impfausweises oder anderen vertraulichen Daten im digitalen Tresor lagern. Die Dokumente sind vor unbefugten Zugriffen geschützt.


Auf Reisen alles dabei

Cloud-basierte Speicherlösungen nützen auch unterwegs. Speichern Sie Flugtickets oder Buchungsbestätigungen ebenfalls online ab. So können Sie via Internet darauf zugreifen. Mit ­wenigen Klicks auf dem Laptop, dem Tablet oder dem Smartphone rufen Sie die gewünschten Dokumente auf, drucken sie aus oder leiten sie ­weiter.

 

Online-Ablage löst den Briefkasten ab

Cloud-Lösungen be­­schleunigen in Zukunft Alltagsprozesse weiter. Swisscom zum Beispiel hat vor kurzem eine Lösung lanciert, die es möglich macht, Korrespondenzen zwischen Unternehmen und Privatpersonen zu digitalisieren. Die Vision: Dokumente wie Versicherungsunterlagen oder Lohnausweise sollen künftig direkt in die Cloud übermittelt werden. Auch Quittungen oder Rechnungen sollen automatisch auf der Online-Ablage landen. Steht etwa die Steuererklärung an, haben Sie die notwendigen Unterlagen sofort zur Hand. Die ­Digitalisierung der Kunden­korrespondenz bringt auch für Unternehmen Vorteile. Sie sparen Versandkosten und können Endkunden­prozesse effizienter gestalten. Zudem ist die Plattform ein neuer Kanal für die gezielte Kunden­ansprache. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Kommunikations-Infrastruktur

Kombinieren und sparen

Von Natasa Rakic

Festnetz, Mobile, ­Internet: Ich benötige eine professionelle und kostengünstige Kommunikations-Infrastruktur. Setze ich auf Bundles oder einzelne Produktbausteine?

Da Sie bereits genau wissen, was Sie benötigen, haben Sie schon den ersten Schritt zu einer bedürfnisgerechten Kommunikations-Infrastruktur getan. Ob sich ein Einzel- oder ein Kombiangebot (Bundle) lohnt, hängt jedoch stark von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Für beide Angebotsarten existieren verschiedene Leistungspakete. Diese differenzieren sich bezüglich der Anzahl Inklusivminuten bei Telefonaten in der Schweiz und ins Ausland. Auch die Bandbreite bei der Internetverbindung ist von Angebot zu Angebot unterschiedlich. 

 

Bedürfnisse abklären

Wenn Sie lediglich E-Mails empfangen und senden sowie gelegentlich im Internet surfen, sind Standard-Bandbreiten ausreichend. Für die Übertragung grosser Datenmengen empfiehlt sich eine schnelle Internetverbindung. Bei bestimmten Anbietern sind Mobile Abonnements ausserdem ohne jegliche Nutzungseinschränkungen im Inland zu haben. Zu einem monatlichen Pauschaltarif können Telefonie (teilweise sogar ins Ausland), SMS/MMS und das mobile Internet uneingeschränkt genutzt werden. Sofern Sie Festnetz, Internet und Mobile in etwa der gleichen Intensität nutzen, eignet sich ein Kombiangebot am besten. Vor allem da sich damit meist auch weitere Vergünstigungen aus Paketvorteilen ergeben.

 

Alles aus einer Hand 

Unabhängig davon, ob Sie sich für ein Einzel- oder Kombiangebot entscheiden: Ein weiterer Vorteil ergibt sich für Sie, wenn Sie alle Dienste vom gleichen Anbieter beziehen. So ist sichergestellt, dass die einzelnen Elemente miteinander kompatibel sind. Zudem benötigen Sie für Supportfragen nur eine Ansprechperson. Damit kommt der Wahl des passenden Anbieters eine ähnlich grosse Bedeutung zu wie der Wahl des Produkts. Oft können gerade Jungunternehmer von Sonderkonditionen, zusätzlichen Services oder gar spezialisierten ­Beratungsteams profitieren. Bei Swisscom beispielsweise ist das Business Service Team Teil des speziellen Sorglos-Pakets für Start-ups. Das Team kümmert sich um technische Probleme oder übernimmt die Installation der Infrastruktur.

 

 

Larry Estevez

E-Rechnung

Einfach, schnell und sicher

Was muss ich als KMU beachten, wenn ich ­Rechnungen nur noch elektronisch empfangen will?

 

Von Larry Estevez

 

Elektronische Rechnungsprozesse eignen sich für Unternehmen aller Grösse. Die Komplexität und der Grad der Integration in die bereits vorhandene Infrastruktur können sich dabei von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden.


Ist-Situation analysieren

Als erstes sollten Sie prüfen, ob Ihre Rechnungssteller E-Rechnungen anbieten. Je mehr Ihrer Rechnungssteller elektronische Rechnungen versenden, desto einfacher kann E-Rechnung als ganzheitliche Lösung den vorhergehenden Prozess ablösen. Zwar bieten mittlerweile über 500 Rechnungssteller in der Schweiz Rechnungen auch in elektronischer Form an, einzelne senden diese jedoch nach wie vor ausschliesslich per Post. Es kann also gut sein, dass Sie den gewohnten ­Freigabeprozess von Papierrechnungen noch nebenher weiterführen müssen. Übrigens: Die wichtigste Voraussetzungen, um E-Rechnung im Unternehmen einführen zu können, ist ein E-Banking-Konto.


Auf E-Rechnung umstellen

Ein E-Banking-Konto können Sie direkt bei Ihrem Finanzinstitut beantragen. Um E-Rechnungen anschliessend empfangen zu können, melden Sie sich in Ihrem E-Banking-Konto an und wählen den Menüpunkt «E-Rechnung». Anschliessend können Sie die Rechnungssteller auswählen, von welchen Sie künftig nur noch elektronische Zahlungsaufforderungen erhalten möchten. Einige Banken bieten ausserdem Schnittstellen zu den gängigen Buchhaltungssystemen, um die firmeninterne Verarbeitung weiter zu vereinfachen. Elektronische Rechnungen müssen jedoch elektronisch bleiben und dementsprechend auch digital archiviert werden. Beispielsweise Finanzunternehmen oder IT-Dienstleister bieten Archivlösungen verschiedener Arten an, wobei moderne Cloud-basierte Archivierungen im Trend liegen. Dabei sind die Daten in den Rechenzentren des Cloud-Anbieters gespeichert und dort optimal vor unbefugten Zugriffen, Ausfällen und unvorhersehbaren Ereignissen wie Feuer oder Hochwasser geschützt.

Home Office Day

Einen Tag zu Hause arbeiten

Was ist die Idee hinter dem nationalen Home Office Day am 15. Mai 2014 und wie kann ich mitmachen?

 

Von Larry Estevez

 

Der Home Office Day ­findet alljährlich statt und ist ein Aufruf, vermehrt zu Hause, unterwegs oder in einem sogenannten Hub zu arbeiten. Denn arbeitsplatz­unabhängiges Arbeiten fördert die ­Produktivität und Lebensqualität und entlastet gleichzeitig Umwelt und Verkehrsinfrastruktur.

 

Wer kann mitmachen?
Nicht für alle Berufsgruppen eignet sich die Arbeit im Home Office gleichermassen. Als Erstes sollten Sie sich also überlegen, ob Sie Ihre Tätigkeiten auch von zu Hause aus erledigen können. Es eignen sich besonders Tätigkeiten, die ein hohes Mass an Ruhe und Konzentration erfordern. Dazu gehören zum Beispiel das Verfassen von Texten oder generell Aufgaben, die keinen regen Austausch mit dem Team erfordern. Eignet sich Ihr Beruf für das Home Office, gilt es das Einverständnis des Vorgesetzen einzuholen. Eventuell sind auch Ihre Kollegen an einer Teilnahme interessiert – der Home Office Day bietet eine ideale Gelegenheit, diese Form des mobilen Arbeitens kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Dann sollten Sie klären, ob die technischen Voraussetzung erfüllt sind, um auch von zu Hause aus uneingeschränkt arbeiten zu können. Meist wird eine zuverlässige Internetverbindung und ein Remote Access Service benötigt, damit Sie auf das Firmennetz zugreifen können.


Verhalten im Home Office
Sind alle Voraussetzungen erfüllt, steht einer Teilnahme am Home Office Day nichts mehr im Weg. Ein Tag im Home Office gilt als Arbeitszeit. Die Akzeptanz Ihres Arbeitgebers für mobile Arbeitsformen können Sie selbst beeinflussen und mit einem korrekten Verhalten positiv fördern. Informieren Sie Ihr Team und Ihren Vorgesetzten vorab, dass Sie an diesem Tag im Home Office arbeiten und woran Sie gerade arbeiten. Stellen Sie ausserdem sicher, dass Sie erreichbar sind – Pausen dürfen und sollen natürlich auch im Home Office gemacht werden. Weil Sie zu Hause arbeiten, sparen Sie sich den Hin- und Rückweg zum Büro. Geniessen Sie die gewonnene Zeit bewusst und tauschen Sie sich nach Ihrem Tag im Home Office mit Ihrem Team und Ihren Vorgesetzten über die Erfahrungen aus.


Opens external link in new windowwww.homeofficeday.ch

Shenoll Demiri.

Gemeinsam Dokumente bearbeiten

Zusammenarbeit vereinfachen

In Projekten arbeite ich häufig mit externen Partnern zusammen. Wir ­tauschen regelmässig Geschäftsdaten aus und arbeiten gemeinsam an Dokumenten. Wie können wir das möglichst effizient und sicher tun?

 

 

Von Shenoll Demiri

 

Event-Organisator mit PR-Agentur oder Architektin mit Schreinerei: Viele Unternehmer arbeiten bei komplexen Aufträgen mit anderen Firmen zusammen oder beschäftigen Freelancer. So bereichernd die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen sein kann, so gross ist häufig auch der Koordinationsaufwand. Um diesen zu reduzieren, sind die richtigen Hilfsmittel gefragt.

 

Dokumentenablage: Herzstück jeder Teamarbeit

Für ein Projekt zentral ist das Dokumentenmanagement. Projektteams erstellen unzählige Dokumente, die verschiedene Personen bearbeiten – und ehe man sich versieht, entsteht ein Durcheinander zwischen den verschiedenen Versionen. Welche ist nun die aktuellste? Und hat man daran gedacht, immer alle Personen über die neuste Anpassung zu informieren? Solcher Koordinationsbedarf entfällt mit einer gemeinsamen Dokumentenablage. Nach einer Änderung werden die Dokumente am gleichen Ort wieder abgespeichert. Damit alle Beteiligten auf die Ablage zugreifen können, sollte sie via Internet zugänglich sein und nicht auf einem lokalen Server gespeichert werden. So können auch externe Partner oder Freelancer auf die Dokumente zugreifen und alle Projektmitarbeiter sind auf dem neusten Stand. Einer funktionierenden Teamarbeit steht nichts mehr im Weg. Die Berechtigungen werden auf Ordnerstufe vergeben, externe Partner haben auf die internen Dokumente keinen Zugriff.

 

Anbieter sorgfältig auswählen

Wer sensitive Daten über das Internet speichert, sollte den Anbieter nach Sicherheitsaspekten auswählen. Die Daten müssen verschlüsselt übermittelt und vor Angriffen geschützt werden – etwa durch eine Firewall. Idealerweise werden die Daten in Rechenzentren in der Schweiz gespeichert. Nur dann kommt Schweizer Gesetz zur Anwendung. Wer Daten via Cloud in Rechenzentren ablegt, ist auch gegen Aus- oder Brandfälle besser geschützt als mit einem lokalen Server im Unternehmen. Denn die Daten werden mehrfach und an verschiedenen Orten abgelegt. Die firmenübergreifende Teamarbeit bereichert nicht nur inhaltlich, sie spornt gleichzeitig dazu an, die eigene Infrastruktur sicherer und effizienter zu gestalten.

VZH