Mittwoch, 16. August 2017 23:30 Uhr
11.08.2017

Schmolz+Bickenbach hebt Jahresausblick an

Kategorie: News

Luzern - Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat seinen Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis konnte sogar fast verdoppelt werden. Zusätzlich gestützt auf gute Auftragsbestände erhöht das Unternehmen daher seine Zielsetzung.

Einer Mitteilung von Schmolz+Bickenbach zufolge hat der Luzerner Stahlkonzern im zweiten Quartal 2017 mit 470 Kilotonnen zwar eine Kilotonne weniger abgesetzt als im Vorjahresquartal. Durchschnittlich deutlich höhere Verkaufspreise liessen den Umsatz des Konzern dabei jedoch um 13,1 Prozent auf 699,8 Millionen Euro steigen. Das Betriebsergebnis (EBITDA) lag mit 67,7 Millionen Euro um 36,5 Prozent über dem Wert des ersten Quartals im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBIT) konnte bei einem Anstieg um 85,6 Prozent auf 36 Millionen Euro sogar fast verdoppelt werden. 

„Die besseren Marktbedingungen der ersten drei Monate des Jahres haben sich im zweiten Quartal fortgesetzt“, wird Konzern-CEO Clemens Iller in der Mitteilung zitiert. „Unterstützt von den positiven Auswirkungen der internen Verbesserungsinitiativen haben wir dank der guten Nachfrage aus unseren wichtigsten Kundenindustrien ein Quartalsergebnis auf Höhe des starken ersten Quartals erzielt.“

In der zweiten Jahreshälfte rechnet Schmolz+Bickenbach mit einer saisonal bedingten Beruhigung der Geschäftsaktivitäten. Gleichzeitig erwartet der Konzern jedoch ein Wachstum in den wichtigsten seiner Kundenindustrien. Gestützt auf diese Annahmen und das gute Quartalsergebnis hebt das Unternehmen daher seine Zielsetzung für das bereinigte EBITDA im Jahresergebnis von 160 bis 200 auf 200 bis 220 Millionen Euro an. hs


VZH