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20.04.2017

Schweiz rangiert bei Globalisierung an fünfter Stelle

Kategorie: News

Zürich - Die Schweiz belegt beim Globalisierungsindex der Konjunkturforschungsstelle 2014 den fünften Platz. Spitzenreiter sind die Niederlande. Gemessen werden ökonomische, soziale und politische Globalisierung.

Der von der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ermittelte aktuelle Globalisierungsindex bildet den Grad der ökonomischen, sozialen und politischen Globalisierung von insgesamt 187 Ländern im Jahr 2014 ab. Gegenüber dem Vorjahr habe dabei insbesondere der Grad der ökonomischen Globalisierung zugenommen, schreibt die KOF in einer Mitteilung zum Index. 

In der Gesamtwertung führen die Niederlande wie bereits im Vorjahr die Liste an. Auf den Plätzen dahinter folgen Irland, Belgien, Österreich und die Schweiz. Grossbritannien rutschte um zwei Plätze auf Rang 8 ab, auf dem neunten Platz folgt Frankreich. Deutschland stieg um drei auf den sechzehnten Platz auf. Die USA belegen Platz 27, China rangiert auf Platz 71. Die grossen Volkswirtschaften seien „aufgrund ihrer Marktgrösse stärker nach innen gewandt und deshalb tendenziell weiter hinten im Index der Globalisierung platziert“, erläutert die KOF in der Mitteilung.

In der Dimension ökonomische Globalisierung werden die Stärke der grenzüberschreitenden Handels-, Investitions- und Einkommensströme sowie das Ausmass von Handels- und Kapitalverkehrsbeschränkungen erfasst. Hier liegt Singapur vor Irland und Luxemburg an der Spitze. 

Die soziale Dimension bewertet grenzüberschreitende persönliche Kontakte, Tourismusströme und ausländische Wohnbevölkerung sowie den grenzüberschreitenden Informationsfluss. Hier kommt die Schweiz auf den zweiten Platz hinter Singapur. 

In die politische Dimension fliessen die Anzahl ausländischer Botschaften in einem Land, die Zahl seiner Mitgliedschaften in internationalen Organisationen, die Anzahl seiner bilateralen und multilateralen Verträge sowie die Zahl der UN-Friedensmissionen, an denen es teilnimmt, ein. Hier belegen Frankreich, Italien und Belgien die ersten drei Plätze. hs


VZH