Sonntag, 23. September 2018 17:51 Uhr

IT-Ratgeber

Information und Kommunikation spielen eine zentrale Rolle

Der Austausch von Ideen, die Entwicklung gemeinsamer Projekte und Engagements ist in der Industrie und im Dienstleistungssektor ohne moderne Technologien nur schwer möglich. KMU-Berater der Swisscom (Schweiz) AG beantworten Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie.

Erfolgreich 
digitalisieren

 

Alle Welt spricht von Digitalisierung und Digitaler Transformation. Wie gehen wir als KMU das Thema am besten an?

 

 

Von Jasmin Raimondo

 

 

Das Wichtigste zuerst: Digitalisierung nutzt zwar die Möglichkeiten der neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) wie Virtualisierung und Cloud-Services, ist aber gar nicht ein primär technisches Thema. Es geht vielmehr darum, bestehende Arbeitsabläufe zu analysieren und sich zu überlegen, wie die Prozesse mit technischen Mitteln effizienter, kostensparender, mitarbeiter- und kundenfreundlicher gestaltet werden können. Mit digitalisierten Prozessen können sogar neue Geschäftsmodelle und Kundensegmente erschlossen werden. Dies gilt für KMU jeder Grösse – auch die kleinste Firma kann von der Digitalisierung profitieren.

 

Fällt zum Beispiel viel Aufwand an, um eine Bestellung per Brief zu erhalten, abzutippen und dann in der Geschäftssoftware weiter zu bearbeiten, statt sie von Anfang an elek-
tronisch entgegenzunehmen? Oder verliert man sich etwa im Chaos von hunderten E-Mails, statt sich per Chat und Videokonferenz viel direkter mit Kollegen und Geschäftspartnern zu unterhalten?

 

 

Nicht alles auf einmal

 

Erst wenn klar ist, wo der Schuh drückt, kann man auf die einzelnen Abläufe eingehen und sie gezielt mit den jeweils passenden Technologien digitalisieren. Es wäre jedoch ein Fehler, das Bestehende auf einmal über den Haufen zu werfen und alles, was überhaupt digitalisiert werden kann, gleichzeitig in Angriff zu nehmen. Die Digitale Transformation eines Unternehmens ist eine Reise. Man begeht sie am besten schrittweise und ohne unnötige Hetze.

 

Swisscom und die Swisscom-Partner stehen den Kunden bei Digitalisierungsvorhaben zur Seite. Sie stehen als Kunde nicht allein da: Unsere Profis begleiten Ihr Projekt von Anfang an. Wir kennen uns mit dem Business und den Technologien aus und helfen Ihnen, eine massgeschneiderte Lösung zu finden. Informieren Sie sich in einem Swisscom-Center oder kontaktieren Sie Ihren KMU-Berater!

 

 

Die Autorin

Jasmin Raimondo ist KMU-Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

 

 

So klappt es 
mit All IP 

 

Wir sind ein kleines Unternehmen und sind bereit, auf All IP umzustellen. Wie gehen wir am besten vor?

 

 

Von Jasmin Raimondo 

 

 

Wer sich für All IP interessiert, hat viele Möglichkeiten: Die KMU-Hotline von Swisscom beantwortet Ihre Fragen gerne. Wenn Sie es lieber persönlich mögen: Swisscom betreibt schweizweit rund 40 KMU-Center. Buchen Sie einen Termin und lassen Sie sich beraten! Möglich ist auch ein Vor-Ort-Termin: Ein Kundenberater analysiert Ihre bestehende Infrastruktur und zeigt Ihnen, was die Umstellung für Sie bedeutet und welche neuen Lösungen in Frage kommen.

 

Viele Geschäftskunden haben schon auf All IP umgestellt und sind zufrieden. Probleme und Störungen kann es zwar bei jeder Technologie geben, sie sind aber selten. All IP hat sich bewährt – nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

 


Vielfältige Optionen

Für kleine Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen empfiehlt Swisscom «InOne KMU Office». Dieses Produkt können Sie im Swisscom-Shop bestellen und flexibel konfigurieren. Sie können die Hardware selbst installieren oder eine Profi-Installation durch einen Fachmann buchen.

 

Benötigen Sie mehr Leistung und Optionen, oder haben Sie fünf und mehr Arbeitsplätze, empfiehlt sich «Smart Business Connect», das sich noch besser auf die Firma zuschneiden lässt. Und wenn Sie nicht nur die Kommunikation neu regeln, sondern die ganze IT an einen Partner auslagern möchten, gibt es das modulare «Smart ICT» mit Dienstleistungen wie Cloud-Backup und Software-Abonnements.

 


Partner immer dabei

Vielleicht haben Sie schon einen Swisscom-zertifizierten Telefoniepartner, der Sie auch bei All IP gerne berät. Auch wenn Sie sich zunächst von Swisscom beraten lassen, ist immer ein zertifizierter Partner die ausführende Hand – beim Einrichten der Nummern und der Installation der Hardware steht Ihnen der Partner tatkräftig zur Seite. Es lohnt sich deshalb, die Partnerwahl sorgfältig zu treffen, damit technisch alles klappt und auch die «Chemie» stimmt.

 

 

Die Autorin

 

Jasmin Raimondo ist KMU-Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur ­Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

 

 

Nutzen statt Mühe: 
ICT-Outsourcing für KMU 

Als kleines Unternehmen ­wollen wir uns nicht um den ICT-­Betrieb kümmern. Wie gehen wir vor, wenn wir die IT auslagern möchten und was bringt es für Vorteile?

 

 

Von Jasmin Raimondo

 

 

Viele KMU stehen vor dem gleichen Problem: Sie sind auf funktionierende ICT-Dienste angewiesen, haben aber keine eigene ICT-Abteilung. Um die PCs und Server kümmert sich ein Mitarbeiter nebenbei, Backups speichert man auf Tape-Kassetten. Die Arbeitsplätze sind mit unterschiedlichen Geräten ausgestattet – insgesamt eine uneinheitliche, schwierig zu verwaltende Umgebung.


Wenn die ICT an einen kompetenten Partner ausgelagert wird, kann sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft konzentrieren, und die ICT wird von einer mühsamen Aufgabe zum geschäftsfördernden Nutzfaktor. Idealerweise liefert der Partner den vollen Service: Er berät das Unternehmen bei seinen Bedürfnissen, stellt Internetanschluss, Telefonie und Hardware bereit, gewährleistet den reibungslosen Betrieb und leistet bei Problemen rasch Unterstützung.


Modulares Komplettpaket
Swisscom hat das Bedürfnis erkannt und eine Gesamtlösung für KMU jeder Grösse und Branche lanciert: «Smart ICT» kombiniert alles, was eine Firma an IT- und Telekommunikationsleistungen benötigt, zu monatlichen Fixpreisen ab 140 Franken pro Mitarbeiter.


Da Smart ICT modular aufgebaut ist, muss nicht alles auf einmal bestellt und genutzt werden. Man kann mit Basis-Diensten wie Internetanschluss und Telefonie beginnen und später mit abgestimmten Lösungsbausteinen erweitern – zum Beispiel mit Backup-Diensten aus der Cloud oder mit Software-Abonnements wie Office 365. Smart ICT umfasst auf Wunsch auch die Hardware für die Mitarbeitenden – teure Investitionen in PCs und Laptops entfallen so.

Beratung inklusive
Auf der Smart-ICT-Website von Swisscom (www.swisscom.ch/smartict) findet sich ein Online-Konfigurator, der fundierte Informationen zu den Möglichkeiten und Kosten liefert. Wenn es dann um die Praxis geht, helfen die Swisscom-Experten gerne mit unverbindlicher Beratung – sei es in einem Swisscom-Center oder beim Interessenten vor Ort mit einer ausführlichen Analyse der Ist-Situation.

 


Die Autorin

 

Jasmin Raimondo ist KMU-Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur ­Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

 

Höchste Zeit, an All IP zu denken

Was ist eigentlich All IP, und was bedeutet es für uns als Schweizer KMU?

 

 

Von Jasmin Raimondo

 


Auf den ersten Blick heisst All IP, dass die herkömmliche Festnetztelefonie durch eine neue Infrastruktur auf Basis des Internet-Protokolls (IP) abgelöst wird. Mit All IP ändert sich aber nicht nur die Grundlage des Telefonierens. Auch weitere Dienste wie TV, Internet und Datenübertragung werden auf die IP-Technologie überführt: All IP steht für «Ein Netz für alles».


2018 ist das Jahr von All IP
Ein Grossteil der Privatkunden telefoniert schon seit 2017 über All IP. Nun sind die Geschäftskunden an der Reihe. Denn erst wenn alle Anschlüsse auf All IP umgestellt sind, kann auf die bisherige Netzinfrastruktur verzichtet werden. Die Umstellung erfolgt regionenweise im Lauf von 2018.


Als KMU haben Sie komplexere Anforderungen als ein Privatkunde, brauchen individuelle Beratung und mehr Vorbereitungszeit. Swisscom trägt diesem Umstand Rechnung und informiert Sie mehrfach über die Umstellung. Bereits ein halbes Jahr vor dem geplanten Termin kontaktieren wir Sie, und wir begleiten Sie, bis Ihre massgeschneiderte Lösung perfekt funktioniert.


Frühzeitig informieren
Sechs Monate gehen allerdings schnell vorbei, und je nach Branche kann sich Ihr Unternehmen in Spitzenzeiten nicht auch noch um die All-IP-Umstellung kümmern. Am besten informieren Sie sich deshalb frühzeitig über die Möglichkeiten und das Vorgehen. Sei es in einem Beratungsgespräch mit einem KMU-Kundenberater, über die KMU-Hotline oder in einem KMU-Zentrum von Swisscom.


Flexibilität und Effizienz
All IP bringt Geschäftskunden zahlreiche Vorteile. Sie können viel flexibler arbeiten: Neue Kommunikations- und Zusammenarbeitsdienste, die Arbeitsprozesse effizienter und angenehmer machen, lassen sich unkompliziert bereitstellen. Sie können schnell auf veränderte Bedürfnisse reagieren, ohne die ganze Infrastruktur über den Haufen zu werfen oder einen Telefoninstallateur zu bemühen – zum Beispiel, wenn die Firma wächst und neue Mitarbeiter hinzukommen.

 


Die Autorin


Jasmin Raimondo ist KMU-Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur ­Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

Sicheres Zuhause für Websites

Wir sind auf der Suche nach einem professio­nellen Webhost für unsere neue Unternehmens­website. Was ­müssen wir ­beachten?

 

Von Ciril Steiner



Mit einer Website können Sie wertvolle Kundenkontakte generieren. Aber nur, wenn die Besucher die Seite tatsächlich aufrufen können. Daher sollten Sie bei der Wahl des Hosting-Anbieters darauf achten, dass die Verfügbarkeit der Server mindestens bei 99,9 Prozent liegt. Wo diese Angabe fehlt, ist Vorsicht geboten.


Serverstandort
Für die Zeit, die zwischen dem Aufruf und der Anzeige einer Webseite verstreicht – die sogenannte «Roundtrip Time» – ist unter anderem der Serverstandort entscheidend. Webseiten, die von der Schweiz aus aufgerufen werden, reagieren im Allgemeinen merklich schneller, wenn sie auch in der Schweiz gespeichert sind, statt zum Beispiel auf einem Server in den USA. Und wer will schon seine Besucher durch lange Wartezeiten vergraulen? Aber auch hinsichtlich der Datensicherheit ist ein Server in der Schweiz von Vorteil. Anbieter wie zum Beispiel Swisscom betreiben eigene Rechenzentren in der Schweiz und können diesbezüglich die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards bieten.


Speicher und Kosten
Ein weiteres Kriterium bei der Wahl des Anbieters ist der Speicherplatz. Für kleinere Websites genügen wenige Gigabyte. Sobald es aber zum Beispiel um einen Onlineshop, Artikel mit Bildern oder eine Website mit Videos geht, braucht es mehr. Entscheidend ist daher, dass der Hoster Optionen für unterschiedliche Bedürfnisse anbietet. Seriöse, für geschäftliche Zwecke geeignete Hosting-Angebote sind in der Regel ab rund zehn Franken pro Monat zu haben. Günstigere Angebote haben meist keinen guten Service, sodass bei Problemen die eigene Website im schlimmsten Fall tagelang offline ist.


Die monatlichen Kosten sollten maximal 40 Franken betragen. Höhere Preise sind nur in speziellen Fällen gerechtfertigt, etwa für Webseiten mit sehr hoher Besucher­frequenz oder extrem umfangreichen Datenbeständen.

 


Der Autor


Ciril Steiner ist KMU-Berater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

 

Faires Handy

Gibt es eigentlich nachhaltige Smartphones – 
so wie es biologische Esswaren oder fair gehandelte Rosen gibt?

 

Von Jasmin Raimondo

 

2016 besassen laut «CE Today» 78 Prozent der Schweizer Bevölkerung ein Smartphone. Die zur Herstellung notwendigen Rohstoffe, Waldrodungen zugunsten von Minen sowie die Ausbeutung der Arbeiter in Herstellungsländern oder gar Kinderarbeit lassen erahnen, dass die meisten Smartphones keine Nachhaltigkeits-Awards gewinnen würden. «Das nachhaltigste Smartphone ist jenes, das nicht produziert werden muss», sagen dann auch Experten. Mehr als 75 Prozent der CO2-Emissionen, die ein Smartphone verursacht, entstehen nämlich während der Herstellung. Zudem werden für die Handy-Produktion Ressourcen gebraucht, die in wenigen Jahren auszugehen drohen. Darum ist zentral, dass ein Smartphone möglichst lange verwendet werden kann, um die Nachfrage nach diesen Ressourcen zu dämpfen.

 


Maximale Transparenz
Beim Kauf eines neuen Smartphones sollte man darauf achten, ob Einzelteile ausgetauscht werden können, wie zum Beispiel beim Fairphone. Durch seinen modularen Aufbau lässt es sich durch den Nutzer selbst reparieren. Und Komponenten wie beispielsweise die Kamera können einfach ausgewechselt werden. Ausserdem haben hier Kunden am meisten Transparenz was Ressourcen und Arbeitsbedingungen in der Herstellung betrifft. Swisscom ist sich bewusst, dass die Herstellung von Smartphones viele Ressourcen und Energie beansprucht. Die Lebensdauer der Geräte und ihrer Komponenten zu verlängern, ist deshalb ebenso wichtig wie ein ordnungsgemässes Recycling. Mit Swisscom Mobile Bonus Business und Swisscom Mobile Aid gibt es seit einigen Jahren zwei Programme, bei denen ausgediente Smartphones wahlweise rückvergütet oder der Erlös 
für SOS Kinderdorf gespendet werden kann. Machen Sie mit – die nächste Mobile Aid Aktion findet am 6. und 7. Dezember statt.

 


Nähere Infos unter www.swisscom.ch/mobileaid

 



Die Autorin


Jasmin Raimondo ist KMU-Beraterin bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserer KMU-Beraterin unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

Kein unbefugter Zugriff

 

Was können wir tun, um unsere Unter­nehmens- und Kunden­­daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen?

 

 

Von Ciril Steiner


Aktuell ist es vor allem die sogenannte Ransomware, die Unternehmern und IT-Abteilungen Sorgen macht. Um den Betrieb und seine Daten zu schützen, helfen nebst einem gesunden Menschenverstand insbesondere moderne Vernetzungs- und Speicherlösungen. Die Sicherheit von Unternehmens- und Kundedaten beginnt mit einem sicheren Passwort auf allen Geräten, die Sie im Arbeitsalltag nutzen. Für einen geschützten Übergang ins Internet sorgt ein Firewall und mit VPN können Sie mehrere Standorte sicher miteinander vernetzen. Darüber hinaus gehört ein Anti-Virenschutz zur Grundausstattung. Achten Sie darauf, dass dieser jederzeit auf dem aktuellen Stand der Dinge ist. Auch Software sollten Sie immer à jour halten. Entweder Sie kümmern sich selbst darum oder beauftragen Ihren IT-Anbieter.  Bei Swisscom beispielsweise können Sie Internet- und Netzwerk-Services aus einer Hand beziehen und werden von einem IT-Partner in Ihrer Region betreut.

 

Sicher in der Cloud

Vor allem für geschäftskritische Daten sollten Sie regel­mässig eine Back-up-Kopie erstellen – ob lokal im Unternehmen oder in der Cloud. Achten Sie beim Cloud-Anbieter jedoch darauf, dass dieser seine Rechenzentren in der Schweiz betreibt. Nur dann sind die Daten dem hiesigen Datenschutzgesetz unterstellt. In professionellen Rechenzentren sind Ihre Daten nach den höchsten Sicherheitsstandards vor unbefugten Zugriffen, aber auch vor Diebstahl oder Verlust durch Feuer und Hochwasser geschützt. Je nach Tätigkeit und Branche Ihres Unternehmens mögen diese Sicherheitsvorkehrungen ausreichen. Wichtig ist jedoch, nicht einfach irgendetwas zu schützen, sondern im Vorfeld zu überlegen, wo die Risiken sind und gezielte Schutzmassnahmen zu treffen. Ihr Telekommunikations- oder IT-Partner des Vertrauens kann Sie professionell beraten.

 

 


Der Autor

Ciril Steiner ist KMU-Berater 
bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

Chat, Bildschirmfreigabe & Co.

 

Viele unserer Mitarbeitenden bringen zunehmend eigene Tablets und Smartphones mit und nutzen private Apps für die Kommunikation im Geschäftsalltag. Wie können wir dem entgegenwirken?

 

 

Von Ciril Steiner

 

Die digitale Generation ist jung, fordernd und lernwillig. Sie ist sich moderne Kommunikationswege und -mittel gewohnt und will inzwischen auch im Job nicht mehr darauf verzichten. Stellt ihnen ihr Arbeitgeber die dafür nötigen Rahmenbedingungen nicht zur Verfügung, wissen sie sich selber zu helfen: Sie bringen die mobilen Geräte und Anwendungen aus ihrem Privatleben einfach mit ins Geschäft und nutzen diese für die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team. Diese sogenannte Schatten-IT birgt aber grosse Sicherheitsrisiken, da allenfalls vertrauliche Informationen über unsichere Apps weitergegeben werden oder Daten auf privaten Anwendungen nicht gesichert sind.

 

Apps für KMU

Dabei gibt es Apps, die den hohen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit im Geschäftsumfeld gerecht werden. Diese sogenannten Zusammenarbeitsfunktionen (UCC) bauen in der Regel auf einer IP-basierten Telefonielösung auf und beinhalten Sofortnachrichten, Anwesenheitsinformation, Online-Besprechung, 
Videotelefonie und zum Beispiel auch eine Bildschirmfreigabe. Mitarbeitende können so von verschiedenen Orten aus virtuell zusammenarbeiten und wie in einem persönlichen Gespräch Dokumente besprechen. Telefon- und Videokonferenzen sind daher eine flexible Alternative zum persönlichen Gespräch vor Ort, sparen Reisezeit und -kosten und entlasten darüber hinaus die Umwelt. Auch Partner oder Lieferanten können per Link ganz einfach an einer virtuellen Besprechung teilnehmen, und benötigt man eine kurze Information von der Kollegin, chattet man sie rasch an. Das macht die Kommunikation nicht nur moderner, sondern vereinfacht die Zusammenarbeit enorm, ohne Einbussen in puncto Sicherheit hinnehmen zu müssen.

 

Der Autor

Ciril Steiner ist KMU-Berater 
bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

Flexibel kombinieren

 

Von Ciril Steiner


Wir sind ein Ingenieur-Büro und benötigen einen zuverlässigen Highspeed-Internetzugang. Dafür reicht uns eine Festnetznummer, insofern unsere fünf Mitarbeitenden per Mobile erreichbar sind. Gibt es passende Angebote?


Highspeed Internet, fünf Rufnummern und Hunderte Inklusivminuten für Auslandtelefonie? Oder lieber nur eine Rufnummer mit einem moderaten Internetzugang? Starre Kombipakete bieten oft nicht die Flexibilität, die man sich als Unternehmer von seinem Telekommunikationsanbieter erhofft. Nicht immer passen die Angebote perfekt zu den Bedürfnissen im Betrieb und Kompromisse sind notwendig.


Neue Angebote
Die fortschreitende Digitalisierung und die Umstellung auf die IP-Technologie bringen kontinuierlich neue Services und Angebote hervor, die es auch kleinen Unternehmen mit wenig IT-Budget ermöglichen, eine moderne IT- und Kommunikationsinfrastruktur zu beziehen. Diese neue Art von Angeboten – wie zum Beispiel inOne KMU von Swisscom – sind ausserordentlich flexibel und lassen sich perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Betriebs zuschneiden.


Wunschpaket
Konkret heisst das: Sie wählen Ihren Business-Internetzugang – in Ihrem Fall wohl ein Angebot mit bis zu 1 Gbit/s und ergänzen diesen mit einem Business-Service. Dieser Service beinhaltet eine Ausfallsicherung für Telefonie und Internet sowie eine Störungsbehebung bis am nächsten Arbeitstag. Nun wählen Sie zum Beispiel ein einfaches Angebot für Ihre Business-Telefonie (eine Rufnummer und unlimitierte Anrufe in alle Schweizer Mobilfunk- und Festnetze inklusive Business-Telefonie-App). Mit der App können Sie direkt vom Smartphone aus Anrufumleitungen tätigen oder ein-, aber auch ausgehende Anrufe mit der Festnetznummer tätigen – unabhängig davon, wo Sie sich gerade aufhalten. Für jedes Mobile-Abonnement, das Sie dem Paket hinzufügen, profitieren Sie je nach Angebot sogar von zusätzlichen Rabatten. So einfach stellen Sie ein Paket zusammen, das perfekt zu Ihnen und Ihrem Betrieb passt.


Der Autor
Ciril Steiner ist KMU-Berater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

 

 

Was uns zusammenhält

 

Von Ciril Steiner

 

Wir haben Partner und Kunden in der ganzen Schweiz. Auch unsere Mitarbeitenden sind schweizweit verteilt. Wie stellen wir sicher, dass wir dennoch verbunden sind und wir effizient ­zusammenarbeiten?

 

Im Zeitalter des ­digitalen Wandels ist der Zusammenhalt im Unternehmen wichtiger denn je. Gemeinsame Ziele und Werte geben Orientierung und die Beziehungen zu den Kolleginnen und Kollegen, Kunden und Partnern bilden das Fundament jeder erfolgreichen Geschäftstätigkeit. Entsprechend wichtig ist der Austausch untereinander. Neue Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten unterstützen hier und fördern die effiziente Zusammenarbeit sowie den Zusammenhalt im Team.

 

Alles in einem Paket

Internet, IP Festnetz- und Mobiltelefonie bilden die Grundpfeiler für einen erfolgreichen Austausch untereinander. Am meisten profitieren Unternehmen daher von einem Gesamt­paket, welches alle diese Komponenten beinhaltet. Das Telefon ist im Unternehmen nach wie vor das zentrale Kommunikationsmittel. Die IP-Technologie eröffnet diesbezüglich ganz neue Möglichkeiten. Zum Beispiel können Sie die Festnetznummer des Büros nun auch auf dem Smartphone und Laptop nutzen. Entsprechend flexibel nehmen Sie Anrufe jederzeit entgegen, verwalten Anrufweiterleitungen oder tätigen Telefonate mit der Festnetznummer von unterwegs, als ob Sie im Büro wären.

 

Immer verbunden

Auch die Kommunikation via E-Mail sowie der Zugriff auf Kontakte, Kalender oder Dokumente sind für den Austausch im Geschäftsalltag zentral. Umso wichtiger ist eine zuverlässige und bedürfnisgerechte Internetverbindung respektive ein Mobilabonnement für den mobilen Zugriff auf Informationen. Bei den Angeboten von Swisscom ­können Sie Ihr Kommunikationspaket bedürfnisgerecht zu­­sammenstellen und mit zu­­­sätzlichen Serviceleistungen – etwa einer Internet-Ausfallsicherung – ergänzen. So können Sie darauf ­zählen, dass Sie immer verbunden sind – un­abhängig davon, wo Sie oder Ihre Mitarbeitenden sich gerade ­befinden.

 

Der Autor

Ciril Steiner ist KMU-Berater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber

Firmennetzwerk to go

 

Von Ciril Steiner

 

Unsere Firma berät ­Architekten. Unsere Aussendienstmit­arbeitenden sind ­entweder beim Kunden vor Ort oder arbeiten von zu Hause aus. Wie stellen wir sicher, dass diese jederzeit sicher auf wichtige Unterlagen ­zugreifen können?

 

Dank moderner Technologien ist es heute ein Leichtes, Ihren Mitarbeitenden Informationen zur Verfügung zu stellen, die für den Arbeitsalltag wichtig sind. Und das ganz unabhängig davon, wo sie sich gerade aufhalten. Was die Sicherheit betrifft, müssen Sie dabei keine Abstriche machen.

 

Immer verbunden
Mit einem sogenannten Remote Access Service (RAS) erhalten Ihre Aussendienstmitarbeitenden Zugriff auf das Firmennetzwerk, Applikationen und relevante Daten. Der Zugriff kann von jedem mobilen Endgerät erfolgen – ob Smartphone, Tablet oder PC. Entsprechend können Ihre Mitarbeitenden direkt beim Kunden vor Ort Einblick in die Kundendatenbank nehmen, eine Offerte auf dem Tablet anpassen oder zum Beispiel auch von zu Hause aus an den aktuellen Plänen weiterarbeiten. Das ist nicht nur praktisch, sondern gestaltet den gesamten Arbeitsalltag deutlich einfacher und flexibler. Die Nachbearbeitungszeit von Kunden­besuchen reduziert sich und alle Mitarbeitenden haben jederzeit und überall Zugriff auf ak­tuelle Daten und Unterlagen.


Internet als Basis
Der Zugriff ist sicher, da sich die Mitarbeitenden mit dem lokalen Netzwerk Ihrer Firma verbinden. Folglich ist der RAS-Zugang in der Regel auch Teil einer kompletten Netzwerk­lösung. Diese baut im Idealfall auf einer schnellen und zuverlässigen Internetverbindung auf, die Sie nach Bedarf mit einer Firewall, einer Standort­vernetzung oder einem Remote Access Service erweitern. Zudem sind moderne Netzwerk­lösungen, wie zum Beispiel Business Network Solutions von Swisscom, heutzutage cloudbasiert. Entsprechend einfach lassen sich ­später weitere Services oder Zugänge für Mitarbeitende flexibel dazu buchen.

 

Der Autor
Ciril Steiner ist KMU-Berater bei Swisscom und beantwortet Fragen zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie haben eine Frage? Schreiben Sie unserem KMU-Berater unter www.swisscom.ch/kmu-ratgeber.

 

Doppelt abgesichert

 

Von Ciril Steiner

 

Wir wollen im Betrieb in Kürze auch auf die IP-Telefonie umstellen. Was ist, wenn es dann zu einem Unterbruch der Internetverbindung kommt?

 

Das Internet nimmt im Arbeitsalltag einen zentralen Stellenwert ein. E-Mail, SAP-Systeme, Kassenterminals und Dokumentablagen – immer mehr Dienste und Services sind auf eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung angewiesen. Ohne geht kaum noch etwas. Und mit der Umstellung auf die IP-Festnetztelefonie laufen neu alle Dienste – Internet, TV und Festnetztelefonie – über ein und dasselbe Netz. Bei Swisscom handelt es sich dabei aber nicht etwa um das World Wide Web, sondern um ein eigenes, sicheres IP-Netz. Dennoch ist die Frage berechtigt, was passiert, sollte es doch einmal zu einem Unterbruch kommen.

 

Ausfallsicherung

Auch wenn Anbieter für Internet und Telekommunikation alles dagegen unternehmen – Unterbrüche der Internetverbindung kann es immer mal geben – sei es aufgrund von Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten. In der Regel beschränken sich diese jedoch auf wenige Sekunden oder Minuten in der Nacht. Beschädigt ein Bagger auf einer Baustelle in der Nähe des Betriebs ein Kabel, kann der Unterbruch der Internetverbindung aber auch mal länger dauern. Unternehmen wie Swisscom haben in ihren Angeboten für Geschäftskunden daher eine sogenannte Internet-Ausfallsicherung inkludiert. Kommt es zu einem Unterbruch, schaltet der Router dabei automatisch auf das mobile Datennetz um. Folglich können Sie auch weiterhin surfen und telefonieren.

 

Anrufe umleiten

Mit der IP-Technologie gibt es darüber hinaus eine weitere Möglichkeit, die Erreichbarkeit auch dann noch sicherzustellen, wenn eine Verbindung zum Internet nicht möglich ist. Alle Anrufe können nämlich automatisch auf ein Mobiltelefon oder eine andere Festnetznummer umgeleitet werden. Bei Swisscom beispielsweise hinterlegen Sie dafür im Kundencenter die Rufnummer Ihrer Wahl. Diese können Sie bei Bedarf auch jederzeit wieder anpassen.

 

VZH