Donnerstag, 19. Juli 2018 21:28 Uhr
16.06.2017

Zürich und Basel diskutieren den technologischen Wandel

Category: News

Basel - Der technologische Wandel in der Finanzbranche hat im Mittelpunkt der jüngsten Veranstaltung der Reihe Zürich meets Basel gestanden. Insbesondere wurde das Potenzial von Blockchain beleuchtet, aber auch noch bestehende Hürden bei der Anwendung.

Neue Technologien wie Blockchain „haben das Potenzial, bestehende Verfahren und Prozesse - insbesondere im Finanzbereich - effizienter zu machen, aber auch neue Geschäftsfelder zu ermöglichen“, heisst es in der Mitteilung des Kantons Basel-Stadt zur Veranstaltung. Auf dieser erläuterte die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh, dass auch der Kanton Zürich die Entwicklungen bei der Blockchain-Technologie „wegen der grossen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Finanzwirtschaft“ aufmerksam verfolge. 

Sébastien Kraenzlin von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) referierte über die Auswirkungen der aufstrebenden Fintechbranche auf die Wertschöpfungskette der Finanzdienstleister. Sein Beitrag wurde ergänzt durch die Ausführungen von Grace Sone vom Financial Stability Board (FSB) zu den jüngsten und recht dynamischen Entwicklungen in der Finanztechnologiebranche. 

Die anschliessende Podiumsdiskussion war erneut dem Thema Blockchain gewidmet. Neben deren Chancen diskutierten Noël Bieri von der Finanzmarktaufsicht FINMA, Sébastien Kraenzlin, Martin Blessing von der UBS Switzerland, Richard Olsen von der Firma Lykke und Kevin Schellinger von der Firma Oyoba aber auch diverse Hindernisse, die bei der Anwendung der Technologie noch bestehen. Im Schlusswort der Veranstaltung wies der basel-städtische Regierungsrat Christoph Brutschin darauf hin, dass die neuen Technologien auch andere Branchen, darunter die für die Region bedeutenden Life Sciences betrifft. „Technologisch führende Standorte“, so Brutschin, müssten deshalb „ihre Wettbewerbsvorteile laufend neu erarbeiten“. hs


VZH