Sonntag, 16. Dezember 2018 3:16 Uhr
30.11.2018

BAK senkt Wachstumsprognose

Kategorie: News

Basel - Das globale Konjunkturumfeld wirkt sich nach Ansicht von BAK Economics negativ auf die Schweizer Wirtschaft aus. Die Konjunkturforscher senken daher ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem und dem nächsten Jahr ab. Eine Rezession wird nicht befürchtet.

„Konjunktureller Gegenwind beendet den Höhenflug“, ist die Mitteilung von BAK Economics zur aktuellen Konjunkturprognose des Basler Forschungsinstituts überschrieben. Den Analysten zufolge wird dieser Gegenwind insbesondere vom Handelskonflikt zwischen den USA und China, den ungewissen Brexit-Entwicklungen und den Differenzen zwischen Italien und der EU-Kommission erzeugt.

Diese negativen Entwicklungen wirkten sich auch auf die Schweizer Wirtschaft aus, schreiben die Analysten. Als Beleg führen sie den Rückgang des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) im dritten  Quartal 2018 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Für das laufende Quartal rechnet BAK Economics jedoch wieder mit Wirtschaftswachstum. Trotzdem senken die Konjunkturforscher ihre Prognose für das BIP-Wachstum in diesem Jahr von bisher 3,0 auf nunmehr 2,6 Prozent ab. Für das nächste Jahr wird neu ein Wirtschaftswachstum von 1,2 statt 1,6 Prozent erwartet.

Von einer Rezession gehen die Analysten bei BAK Economics jedoch „aus heutiger Sicht“ nicht aus. Trotz gestiegener Unsicherheiten „schätzen die Schweizer Unternehmen ihre Geschäftslage und -aussichten weiterhin positiv ein“, heisst es begründend in der Mitteilung. Die Analysten verweisen dabei auf eine Erholung der Exporte im Oktober sowie auf den aktuell im soliden Wachstumsbereich stehenden Einkaufsmanagerindex in Industrie und Dienstleistungssektor. hs


VZH