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12.02.2018

Beschäftigung in der EU zieht kräftig an

Kategorie: News

Brüssel - EU-weit ist die Beschäftigungsquote im dritten Quartal 2017 weiter gestiegen. Die Arbeitslosigkeit fiel im Dezember auf den niedrigsten Stand seit 2008. Regional gibt es jedoch weiterhin grosse Unterschiede.

Einer Mitteilung der Europäischen Kommission zufolge ist die Beschäftigung in der EU im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,7 Prozent gestiegen. Von den zusätzlichen 4 Millionen Beschäftigten erhielten 2,8 Millionen einen unbefristeten und 900.000 Personen einen befristeten Arbeitsvertrag. Die Zahl der Vollzeitstellen legte um 3 Millionen auf 181 Millionen zu, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 300.000 auf 42,7 Millionen. 

„Mit mehr als 236 Millionen Menschen in Arbeit hat die Beschäftigung in der EU einen Rekordstand erreicht“, wird Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, in der Mitteilung zitiert. „Wir sollten diese positive Dynamik nutzen und die neuen, konkreten Rechte für Bürgerinnen und Bürger verwirklichen, die wir in der europäischen Säule sozialer Rechte definiert haben.“

Innerhalb der EU herrschen jedoch nach wie vor grosse Unterschiede. So haben in Schweden 82 Prozent der 20- bis 64-Jährigen eine Arbeitsstelle. Griechenland bildet das Schlusslicht mit einer Beschäftigungsquote von 58 Prozent. 

Die Arbeitslosigkeit erreichte im Dezember 2017 mit weniger als 18 Millionen Arbeitslosen den niedrigsten Stand seit November 2008. Gegenüber dem Höchststand von April 2013 wurden laut Mitteilung 8,6 Millionen weniger Arbeitslose verzeichnet. Der Anteil der offenen Stellen an der Gesamtzahl aller Stellen in der EU betrug im dritten Quartal 2 Prozent. hs


VZH