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06.12.2017

China treibt Patentanmeldungen

Kategorie: News

Genf - Das chinesische Patentamt hat 2016 rund 1,3 Millionen Anmeldungen für Patente erhalten. Das sind mehr Anträge als jene in den USA, Japan, Südkorea und Europa zusammen. Die Schweiz rangiert auf Platz acht.

Nach den neuen Angaben der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) wurden 2016 weltweit rund 3,1 Millionen Patente eingereicht. Damit ist die Anzahl der eingereichten Patente im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent gestiegen. China ist dabei für 98 Prozent des Wachstums verantwortlich: Von den 240.000 zusätzlichen Anträgen wurden 236.600 in China eingereicht.

Insgesamt wurden beim chinesischen Patentamt (SIPO) 1,3 Millionen Anträge eingereicht. An zweiter Stelle folgt das Patentamt der USA mit 605.571 Anträgen und an dritter Stelle jenes in Japan mit 318.381 Anträgen. Hinter Japan folgt Südkorea mit 208.830 Anträgen und das Europäische Patentamt (EPA) mit 159.358 Anträgen. Die Schweiz rangiert auf Platz acht.

In Kraft waren im vergangenen Jahr laut WIPO rund 11,8 Millionen Patente. Die USA halten demnach mit 2 Millionen immer noch die meisten Patente, danach kommen Japan und China.

China ist inzwischen auch bei den geschützten Marken und Designs jeweils die Nummer eins. 2015 wurden rund 7 Millionen Marken zum Schutz angemeldet. China allein kommt auf 3,7 Millionen, gefolgt von den USA mit 545.587, Japan mit 451.320 und der EU mit 369.970. Die Schweiz steht bei den Marken auf Platz 13.

Von den 963.100 Industriedesigns, die im vergangenen Jahr zum Schutz angemeldet wurden, kam mit 650.355 mehr als die Hälfte aus China. An zweiter Stelle folgt die EU mit grossem Abstand. Die Schweiz kommt auf Platz neun. ssp


VZH