Sonntag, 21. Oktober 2018 22:44 Uhr
10.01.2018

Crypto Valley Association lanciert Regelwerk für ICOs

Kategorie: News

Zug - Die Crypto Valley Association gibt die Lancierung eines Verhaltenskodex für Initial Coin Offerings (ICOs) bekannt. Damit soll der legale und moralische Ablauf bei der neuen Art der Finanzmittelbeschaffung sichergestellt werden.

Die Finanzmittelbeschaffung durch ICOs ist rasant angestiegen. Damit kommen auch Vertrauensprobleme auf. Regierungen wollen offen für neue Technologie sein, gleichzeitig jedoch auch die nötige Regulierung sicherstellen. Die Crypto Valley Association (CVA) hat nun einen sogenannten Code of Conduct für ICOs lanciert, welcher ein Regelwerk liefert, das Sicherheitsverpflichtungen berücksichtigt.

Der Verhaltenskodex richtet sich in erster Linie an alle Organisationen, welche die Durchführung eines ICO planen. Dieser müsse transparent sein und Informationen bezüglich Details und Abwicklung offenlegen. Ausserdem müsse klar kommuniziert werden, wie die finanziellen Mittel erhoben und zu welchem Zweck sie verwendet werden. Zudem muss dargelegt werden, wie die neu geschaffene digitale Währungen oder Token funktionieren sollen. In diesem Zusammenhang soll auch auf Risiken hingewiesen werden.

Die CVA stehe hinter ICOs und Innovationen im Bereich Blockchain, erklärt Präsident Oliver Bussmann. Sie sei der Meinung, dass die Schweiz den neuen Trend unterstützen und nachvollziehbar sowie flexibel regulieren sollte, so dass der Rechtsstatus von ICOs sowie Tokens klargestellt wird.

Die CVA ist eine unabhängige Branchenorganisation, welche vom Bund unterstützt wird. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Position der Schweiz im Kryptobereich weiter zu stärken. ssp


VZH