Freitag, 17. November 2017 20:32 Uhr
14.11.2017

Digitalisierung braucht flexiblere Ausbildungsmodelle

Kategorie: News

Bern - Das Leitbild Berufsbildung 2030 präzisiert die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsmarkts an Fachkräfte und Unternehmen. Sie benötigten flexiblere Ausbildungsmodelle, waren sich die Teilnehmer am Spitzentreffen Berufsbildung einig.

Am vierten Nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung am 13. November in Bern haben auf Einladung von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann Vertreter von Bund, Kantonen und Sozialpartnern das Leitbild Berufsbildung 2030 diskutiert. Es war in den letzten Monaten vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erarbeitet worden. 

Der entsprechenden Mitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zufolge waren sich die Teilnehmer dabei einig, dass die Berufsbildungsangebote in einem von Digitalisierung geprägten Arbeitsumfeld zukünftig noch flexibler gestaltet werden müssten. Dafür wollen alle Beteiligten engagiert zusammenarbeiten. Dies sei aber nur möglich, „wenn die Zuständigkeiten der einzelnen Partner klar seien und gegenseitig akzeptiert würden“, heisst es in der Mitteilung. Dies gelte auch für die Finanzierung. Hier wurden auf der Tagung teilweise zu hohe Komplexität und das Setzen falscher Anreize ausgemacht.  

Auch der am 8. November vom Bundesrat verabschiedete Förderschwerpunkt Grundkompetenzen am Arbeitsplatz wurde von der Mehrheit der Teilnehmer am Spitzentreffen begrüsst. Er definiert die Förderung von Kursen, die geringqualifizierten und älteren Arbeitnehmern die Teilnahme am oder den Verbleib im Erwerbsleben ermöglichen. Auf der Tagung wurde ein Flugblatt mit Informationen für die Antragsstellung auf Fördergelder vorgestellt. hs


VZH