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16.05.2018

Fachhochschule Nordwestschweiz verstärkt Informatikbereich

Kategorie: News

Windisch AG - Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat ein neues Institut für Interaktive Technologien eingerichtet. Damit soll auf die steigenden Anforderungen an die Informatik reagiert werden. Zur Leiterin des neuen Instituts wurde Doris Agotai berufen.

Neue Themenfelder und steigende Studierendenzahlen haben die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zur Einrichtung eines neuen Instituts bewogen. Im Zentrum des neuen Instituts für Interaktive Technologien der Hochschule für Technik der FHNW stehen Nutzerperspektiven und Visualisierungsstrategien bei der Softwareentwicklung, informiert die Hochschule in der entsprechenden Mitteilung. Drei Forschungsgruppen sollen sich unter anderem mit Fragen an der Schnittstelle von Technik und Mensch und den Themenfeldern künstliche und erweiterte Realität auseinandersetzen. 

Die Leitung des neuen, mit knapp 25 Mitarbeitern ausgestatteten Instituts wird Doris Agotai übernehmen. Die langjährige Leiterin der Forschungsgruppe Design & Technology der FHNW hat das neue Institut mit aufgebaut und bereits seit Jahresbeginn interimistisch geleitet. 

Das Konzept des Instituts sieht die enge Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft vor. „Als Teil der Fachhochschule unterstützen wir Firmen in ihrem Innovationsmanagement“, erläutert Agotai in der Mitteilung. „Wir bauen Prototypen und prüfen in iterativen Entwicklungsprozessen, wie sich Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung für Anwendungen am Markt gewinnbringend nutzbar machen lassen.“ In einem bereits laufenden Projekt werden für die Hypothekarbank Lebzburg (HBL) Schnittstellen entwickelt, mit der Oberflächen wie Tische oder Papier zu interaktiven Oberflächen gemacht werden können. hs


VZH