Montag, 18. Dezember 2017 8:11 Uhr
12.10.2017

Forscher erproben fliegende Messstation

Kategorie: News

Zürich - In diesen Tagen fliegen Forscher von Schweizer Hochschulen im Zeppelin NT über Zürich. Sie wollen den Flieger als Forschungsplattform in Bereichen wie Telemedizin, Schadstoffmessung oder Sicherheit bei Grossveranstaltungen testen.

Der Zeppelin NT ist eigentlich am Bodensee zuhause. Nun ist er im Auftrag der Zürcher Swiss Skylab Foundation vier Tage in Dübendorf ZH stationiert, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet. Die Stiftung fördert die wissenschaftliche und technologische Nutzung von Flugplattformen in der Schweiz.

Während seines Besuchs in Zürich wird der Zeppelin NT mit Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Universitäten Zürich und Basel, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Stadtpolizei an Bord verschiedene Flüge über Zürich durchführen. Dabei soll getestet werden, wie er sich für Forschungszwecke einsetzen lässt. Einsätze des Zepplin NT sind in den Bereichen Fernerkundung bei Schadstoffmessungen, Umweltüberwachung sowie der Telemedizin und der Sicherheit bei Grossveranstaltungen geplant.

Im Gegensatz zu Helikoptern schwebt der Zeppelin NT besonders vibrationsarm und hat in der Kabine viel Platz für Forscher und Messgeräte, heisst es im Artikel. Ein weiterer Vorteil des Zeppelin NT ist zudem, dass er bis zu zwölf Stunden ohne Zwischenhalte fliegen kann. Ein Helikopter muss dagegen alle zwei bis drei Stunden eine Tankpause einlegen.

Vor zwei Jahren war der Zeppelin NT schon für einige Tage am Himmel zu sehen. Damals flog er als Werbeträger einer Schweizer Fluggesellschaft mit Rundfluggästen an Bord. ssp


VZH