Montag, 22. Januar 2018 3:38 Uhr
15.12.2017

Gelder im ETH-Bereich sind gut investiert

 Kategorie: News

Zürich - Die Institutionen des ETH-Bereichs fördern die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und leisten einen hohen Beitrag zu ihrer Wertschöpfung. Dies zeigt eine Studie von BiGGAR Ecconomics.

follow Das Parlament habe eine ursprünglich geplante Kürzung des Budgets für den ETH-Bereich zurückgenommen, informiert der ETH-Rat in einer Mitteilung. Dadurch stehe den Institutionen des ETH-Bereichs, also den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) sowie den vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Wasserforschungsinstitut Eawag, im nächsten Jahr Mittel in gleicher Höhe wie in diesem Jahr zur Verfügung. „Das Parlament hat uns damit das Vertrauen ausgesprochen, dass wir die Mittel umsichtig einsetzen“, wird ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser in der Mitteilung zitiert. Die Gelder sollen in Forschung, Lehre und Wissenstransfer fliessen. Hier gelte es, „unsere Spitzenposition zu verteidigen, denn viele Länder investieren massiv in Bildung und Forschung“, so Schiesser. 

Dass die in den ETH-Bereich investierten Mittel gut angelegt sind, zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens BiGGAR Economics. Ihr zufolge werden in den ETH-Institutionen nicht nur hochqualifizierte Fachkräfte für den Schweizer Arbeitsmarkt ausgebildet. Ihre Forschungsarbeit resultiere auch in wissenschaftlichen Durchbrüchen, „die zu völlig neuen Technologien führen“, heisst es in der Mitteilung. Zudem haben die rund 2,5 Milliarden Franken Bundesbeitrag allein im letzten Jahr zu rund 13 Milliarden Franken Bruttowertschöpfung in der Schweiz geführt. hs


VZH