Samstag, 16. Dezember 2017 9:52 Uhr
12.10.2017

Initiative geht gegen Risiken der Industrie 4.0 vor

Kategorie: News

Genf - Die technologische Revolution kann zu milliardenteuren nicht versicherten Risiken für die Bevölkerung führen. Das Weltwirtschaftsforum startet nun eine Initiative, welche auf solche Situationen vorbereiten soll. Auch Zurich und Swiss Re sind mit an Bord.

Drohnen, selbstfahrende Autos und andere technologische Entwicklungen können teure Schäden verursachen, gegen welche die Bevölkerung und Unternehmen noch nicht versichert sind. Wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) in einer Mitteilung erklärt, können nicht versicherte Schäden etwa einer Störung bei einem Cloud-Betreiber auf der Nutzerseite 80 Prozent der Schadensummen ausmachen. Bei vielen Unternehmen steigt der ungedeckte Betrag sogar bis auf 90 Prozent. Die Kosten von vielen neuen Risiken seien zudem noch gar nicht bekannt.

Das WEF startet nun eine Initiative, welche der Gesellschaft bei der Vorbereitung, Verarbeitung und Bewältigung von solchen Risiken helfen soll. Mit an Bord sind sind zahlreiche Versicherer –  darunter auch die beiden Zürcher Unternehmen Zurich und Swiss Re. Beteiligt sind zudem Technologieunternehmen wie IBM und Siemens. Im Führungsgremium sitzen Vertreter der EU-Kommission sowie aus Ländern wie der Schweiz, Indien, Singapur und den USA.

In einem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Bericht rufen die Initianten dazu auf, Führungssysteme zu verbessern und so die Risiken zu mindern. Ausserdem sollen klare Rollen und Zuständigkeiten bei solchen Risiken festgelegt und der Datenaustausch gefördert werden, heisst es. ssp


VZH