Freitag, 17. November 2017 20:31 Uhr
14.11.2017

Innenstädte profitieren vom Weihnachtsgeschäft

Kategorie: News

Zürich - Einer Umfrage von EY zufolge steuert die Schweiz auf ein neues Rekordweihnachtsgeschäft zu. Die Geschenke werden vor allem in Warenhäusern und Einkaufzentren gekauft. Dabei spielen auch vorweihnachtliche Veranstaltungen eine Rolle.

Einer Umfrage von EY Schweiz zufolge beträgt das Durchschnittsbudget der Schweizer für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr 292 Franken. „Die Konjunktur und der Arbeitsmarkt haben sich zuletzt gut entwickelt, die Kauflaune der Schweizerinnen und Schweizer ist ungetrübt“, wird Martin Gröli, Leiter Consumer Products & Retail bei EY, in der Mitteilung von EY zur Umfrage zitiert. Ihm zufolge spricht daher vieles „auch in diesem Jahr wieder für ein Rekordweihnachtsgeschäft“. 

Mehr als sieben von zehn Befragten gaben an, ihren Weihnachtseinkauf ausschliesslich in Schweizer Geschäften tätigen zu wollen. Warenhäuser und Einkaufszentren profitieren dabei von Einkäufen im Durchschnittswert von 121 Franken. Im Fachhandel sollen durchschnittlich 104 und im Onlinehandel 52 Franken ausgegeben werden. 

Gröli führt die Präferenzen der Konsumenten für Warenhäuser und Einkaufzentren auf deren Einkaufsatmosphäre zurück. „Gerade im Weihnachtsgeschäft kann der stationäre Einzelhandel seine Stärken ausspielen, denn beim Geschenkekauf geht es auch um das sinnliche Einkaufserlebnis, um Emotionen, Atmosphäre und Ambiente. Da sind Warenhäuser, Einkaufszentren und der Innenstadthandel eindeutig im Vorteil.“ 

Insbesondere bei jüngeren Konsumenten spielen zusätzlich vorweihnachtliche Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte eine Rolle. Solche Weihnachtsevents wurden in der Umfrage von 52 Prozent der befragten unter 35-Jährigen als zusätzlicher Anreiz für den Besuch der Innenstädte genannt. Der Einzelhandel sollte diese Anziehungskraft gerade auf die jüngere Kundschaft nicht unterschätzen, rät Gröli. hs


VZH