Montag, 22. Januar 2018 3:39 Uhr
10.01.2018

Investitionen treiben Wirtschaft im Euroraum

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Zürich - Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum dürfte im ersten Quartal um 0,6 Prozent und im zweiten um 0,5 Prozent zulegen. Angetrieben wird das Wirtschaftswachstum durch Investitionen. Dies geht aus der Prognose von drei Wirtschaftsinstituten hervor.

Die Zürcher Konjunkturforschungsstelle KOF, das italienische Istat Institut und das deutsche ifo Institut haben gemeinsam den Eurozone Economic Outlook veröffentlicht. In diesem gehen sie von einem kräftigen Wirtschaftswachstum im Euroraum aus. Für das erste und zweite Quartal 2018 erwarten sie ein Wirtschaftswachstum vom 0,6 sowie 0,5 Prozent. Für das dritte und vierte Quartal rechnen sie mit einem Wachstum von jeweils 0,6 Prozent. Als Treiber sehen sie die privaten Investitionen.

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Die Risiken hätten zwar zugenommen. Insbesondere sei die Verschuldung wegen der niedrigen Zinsen gestiegen. Die sehr gute Stimmung bei den Unternehmen und Verbrauchern spreche jedoch für einen weiterhin starken Aufschwung.

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Die Inflation dürfte den Prognosen zufolge im ersten Quartal 2018 auf 1,2 Prozent zurückfallen. Im vierten Quartal 2017 betrug sie noch 1,4 Prozent. Als Grund werden Basiseffekte angegeben, welche aus stärkeren Preisanstiegen für Energie und Nahrungsmittel im Winter zuvor resultieren. Für das zweite Quartal 2018 wird ein Wiederanstieg auf 1,4 Prozent erwartet. ssp


VZH