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12.09.2017

Kantonalbanken setzen Wachstum fort

Kategorie: News

Basel - Die Schweizer Kantonalbanken haben ihren operativen Gewinn und ihren Periodengewinn im ersten Halbjahr 2017 gegenüber der Vorjahresperiode steigern können. Auch die Bilanzsumme der Institute wurde ausgebaut.

Einer Mitteilung des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) zufolge haben die 24 im Verband zusammengeschlossenen Kantonalbankinstitute im ersten Semester 2017 einen operativen Gewinn von insgesamt 1,9 Milliarden Franken realisiert. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr entspricht dies einer Steigerung um 8,1 Prozent. Der Periodengewinn wurde im selben Zeitraum um 9,3 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken gesteigert. 

Das einen Anteil von 60 Prozent am Geschäftsertrag repräsentierende Zinsgeschäft trug mit einem um 2,1 Prozent gestiegenen Nettoerfolg von knapp 2,8 Milliarden Franken zum Ergebnis bei. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 5,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken gesteigert werden. Das Handelsgeschäft steuerte 493,6 Millionen bei, das sind 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Den operativen Erträgen standen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent gestiegene Aufwände in Höhe von 2,4 Milliarden Franken gegenüber. Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis konnte trotzdem um einen Prozentpunkt auf 53,1 Prozent verbessert werden. Als Gründe für die gestiegenen Kosten werden in der Mitteilung insbesondere strategische Investitionen in zukünftige Geschäftsmodelle und Digitalisierung angegeben. 

Die kumulierte Bilanzsumme der Kantonalbanken legte zum Stichtag am 30. Juni um 1,9 Prozent auf 584,3 Milliarden Franken zu. Gleichzeitig wuchsen die Kundengelder um 1,7 Prozent auf 357,6 Milliarden Franken an. Der Bestand an Hypothekarforderungen stieg um 1,9 Prozent auf 364,7 Milliarden Franken. hs


VZH