Dienstag, 26. September 2017 9:24 Uhr
19.05.2017

Maschinenbau erholt sich nur zögerlich

Kategorie: News

Zürich - Die Geschäftslage in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie entwickelt sich verhalten positiv. Die Branche sieht jedoch aufgrund positiver globaler Konjunkturimpulse optimistisch in die Zukunft.

Einer Mitteilung des Branchenverbands Swissmem zufolge hat sich die Situation in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) „nach zwei schwierigen Jahren weiter stabilisiert, ober ohne eine ausgeprägte Dynamik zu entwickeln“. Eine nach wie vor schwache Ertragslage setze viele Unternehmer weiter unter Druck. Allerdings liessen gute Konjunkturprognosen und die leichte Schwächung des Franken auf eine nachhaltige Erholung der Branche hoffen. 

Die Erhebungen von Swissmem für das erste Jahresquartal unterstützen diesen optimistischen Ausblick. Danach sind die Auftragseingänge in der MEM-Industrie im Vergleich zum Vorjahresquartal vor allem aufgrund einer stärkeren Inlandsnachfrage um 2,3 Prozent gestiegen. Das gleichzeitig beobachtete Umsatzwachstum in Höhe von 9,5 Prozent muss jedoch vor dem Hintergrund eines sehr schwachen Vergleichsquartals im Vorjahr relativiert werden. „Der kräftige Umsatzanstieg im ersten Quartal 2017 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Erholung in der MEM-Branche nach wie vor nur zögerlich verläuft“, wird denn auch Swissmem- Direktor Peter Dietrich in der Mitteilung zitiert.

Die Exporte der Schweizer MEM-Industrie wuchsen im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf Waren im Wert von 16,2 Milliarden Franken an. Für die kommenden zwölf Monate rechnen 51 Prozent der von Swismem befragten Unternehmen mit einer weiteren Steigerung der Auftragseingänge aus dem Ausland. Einen Rückgang der Bestellungen befürchten nur 9 Prozent. hs


VZH