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26.04.2018

Schweizer zahlen im OECD-Vergleich wenig Steuern

Kategorie: News

Paris - Die Arbeit wird in der Schweiz deutlich weniger mit Steuern und Abgaben belastet als in den meisten anderen Industriestaaten. Dies zeigt eine neue Studie der OECD.

Im Jahr 2017 betrug die Belastung eines alleinstehenden Durchschnittsverdieners in der Schweiz durch Steuern und Abgaben 21,8 Prozent der Gesamtarbeitskosten für den Arbeitgeber, wie die Studie „Taxing Wages 2017“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt. Dieser Wert ist nur in drei der insgesamt 35 OECD-Länder tiefer als in der Schweiz. Dabei handelt es sich um Chile (7 Prozent), Neuseeland (18,1 Prozent) sowie Mexiko (20,4 Prozent).

Am höchsten ist die Steuerbelastung mit 53,7 Prozent in Belgien. Hinter Belgien folgen Deutschland mit 49,7 Prozent, Italien mit 47,7 Prozent und Frankreich mit 47,6 Prozent. Der OECD-Durchschnitt lag 2017 bei 35,9 Prozent.

Je nach Familiensituation fällt die Steuerbelastung in den einzelnen OECD-Ländern unterschiedlich aus. Für ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern und einem einfachen Einkommen ist die Belastung in Frankreich (39,4 Prozent) am höchsten und in Neuseeland (6,4 Prozent) am tiefsten. Mit 9,1 Prozent gilt die Schweiz hier als das Land mit der dritttiefsten Steuerbelastung. ssp


VZH