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25.05.2018

Start-up-Fonds von Schneider-Ammann kommt voran

Kategorie: News

Zürich - Die Swiss Entrepreneurs Foundation soll Schweizer Jungfirmen mit Risikokapital unterstützen. Der Fonds unter dem Patronat von Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat seit April einen Geschäftsführer. Notwendige Bewilligungen dürften bis November vorliegen.

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat vor rund einem Jahr einen Start-up-Fonds angekündigt. Dieser soll Jungfirmen insbesondere in der kapitalintensiven Phase bis zur Marktreife des Produkts helfen. Mittlerweile heisst das Vehikel Swiss Entrepreneurs Foundation. Wie aus einem Artikel von „Bilanz“ hervorgeht, hat die Stiftung seit dem 1. April auch einen Geschäftsführer: Peter Stähli, auch Mitgründer des Swiss Economic Forums (SEF).

„Jetzt müssen wir die Stiftung und den Fonds aufbauen“, wird Stähli im Artikel zitiert. Dies sei wegen der regulatorischen Anforderungen kompliziert und zeitaufwendig. Stähli geht davon aus, dass die Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) bis Ende November vorliegen wird. Danach könnte der Fonds geäufnet werden.

Allerdings scheinen die Ziele des Fonds weniger ambitioniert als ursprünglich angekündigt, wie „Bilanz“ weiter schreibt. So sollten eigentlich 500 Millionen Franken von Pensionskassen, Firmen und Privatpersonen zusammenkommen. In einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“ im Juli 2017 sagte Schneider-Ammann, dass bereits 300 Millionen Franken zugesagt worden seien. Nun äussert sich Stähli aber zurückhaltender: „Es sollen mindestens 250 Millionen Franken sein“, sagt er gegenüber „Bilanz“. „Wenn es mehr werden, umso besser“. Die ersten Investitionen in Start-ups dürften dem Artikel zufolge ab 2019 getätigt werden. ssp


VZH