Donnerstag, 16. August 2018 2:14 Uhr
26.04.2018

Wachstumsgraben zwischen Stadt und Land wird kleiner

Kategorie: News

Basel - BAK Economics sagt der Schweizer Metall-, Elektro- und Maschinenbauindustrie ein überdurchschnittliches Wachstum in den nächsten Jahren voraus. Weil dieses breit gestreut verortet ist, werde sich auch der Wachstumsgraben zwischen Stadt und Land vorübergehend schliessen.

Die Konjunkturforscher von BAK Economics sagen der Schweiz ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent für dieses und das kommende Jahr voraus. Der Schweizer Metall-, Elektro- und Maschinenbauindustrie (MEM-Industrie) wird hingegen ein überdurchschnittliches Wachstum von 5,5 Prozent in diesem und 3,6 Prozent im kommenden Jahr prognostiziert. Dieses Wachstum der MEM-Branchen werde „insbesondere auch die zahlreichen kleinen bis mittelgrossen Stadtregionen und ländlichen Regionen mit bedeutenden Industrieschwerpunkten“ antreiben, schreibt BAK Economics in der entsprechenden Mitteilung. Der Ansicht der Konjunkturforscher zufolge werde sich  „der Wachstumsgraben zwischen der ländlichen und städtischen Schweiz“ dadurch vorübergehend schliessen. 

Als dynamischste Wirtschaftsregion machen die Experten von BAK Economics die Stadtregion Biel aus. Sie werde insbesondere vom anstehenden Umzug von 600 Mitarbeitern der UBS aus Zürich profitieren. An zweiter Stelle wird in der Mitteilung die bereits seit längerem dynamisch wachsende Stadtregion Bulle FR genannt. Am anderen Ende der Skala rangieren die Stadtregion Chur und die beiden Aargauer Regionen Aarau und Baden-Brugg. Bei letzteren wirkt sich insbesondere ein jeweiliger geplanter bedeutender Stellenabbau bei Rockwell Automation beziehungsweise bei General Electrics negativ aus. hs


VZH