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12.09.2018

Wohnungsmarkt zeigt Entspannung

Kategorie: News

Neuenburg - Die Zahl der Leerwohnungen in der Schweiz hat 2018 weiter zugenommen. Die höchste Leerwohnungsziffer weist in diesem Jahr erneut der Kanton Solothurn auf. Die prozentual wenigsten leerstehenden Wohnungen wurden im Kanton Zug gezählt.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge steigt die Leerwohnungskennziffer der Schweiz seit 2010 kontinuierlich an. In diesem Jahr lag sie bei 1,62 Prozent des Gesamtwohnbestandes. Konkret hat das BFS per 1. Juni  dieses Jahres 72.294 Leerwohnungen gezählt, das sind 8020 Wohnungen oder 13 Prozent mehr als zum Vorjahresdatum ermittelt wurden.

Nach Kategorien betrachtet stieg der Leerstand bei den Mietwohnungen um 13 Prozent auf 59.724 Wohnungen. Unvermietete Eigentumswohnungen legten um 9 Prozent auf 12.570 Wohnungen zu. Bei den Einfamilienhäusern wurden 7192 Leerstände gezählt, 7 Prozent mehr als 2017. Die Zahl der unbewohnten Neuwohnungen wuchs innert Jahresfrist um 1 Prozent auf 10.148 Wohnungen an.

Nach Kantonen geordnet wurde die höchste Leerwohnungsziffer mit 2,98 Prozent in Solothurn gemessen. Auf den nächsten Plätzen folgen Aargau und Jura mit 2,65 beziehungsweise 2,56 Prozent. Am anderen Ende der Skala liegen die Kantone Obwalden, Genf und Zug mit Leerwohnungsziffern von 0,70 Prozent, 0,53 Prozent und 0,44 Prozent. In den beiden Grossregionen Ostschweiz und Tessin wurden mit 2,08 beziehungsweise 2,02 Prozent erstmals Leerwohnungsziffern über 2 Prozent verzeichnet. hs


VZH