Freitag, 17. November 2017 20:25 Uhr
12.09.2017

Zug und Zürich sind die attraktivsten Kantone

Kategorie: News

Zürich - Im neuesten Standortqualitätsindikator der Credit Suisse belegen die Kantone Zug, Zürich und Aargau weiterhin die Spitzenplätze. Mit der Steuervorlage 17 dürfte sich der Standortwettbewerb weiter intensivieren, findet die Grossbank.

Der jährliche Standortqualitätsindikator der Credit Suisse misst die Attraktivität der Schweizer Regionen und Kantone für Unternehmen. Einerseits soll er als Wegweiser für Unternehmen dienen, andererseits soll er bei der Optimierung der Standortpolitik helfen.

Auch in diesem Jahr schaffte es der Kanton Zug mit Abstand an die Spitze des Rankings. Gefolgt wird er von den Kantonen Zürich, Aargau und Basel-Stadt. Laut einer Medienmitteilung der Credit Suisse weisen diese Standorte die „günstigste Kombination von Attraktivitätsfaktoren“ auf. Überdurchschnittlich gute Resultate erreichten die Kantone Nidwalden, Schwyz und Luzern, wobei der Kanton Schwyz knapp an Luzern vorbeizieht. Positiv hervorgehoben wird der Kanton Uri. Dieser habe dank seiner attraktiven Besteuerung einen besseren Rang erreicht als andere Bergkantone.

Laut der Studie zeigt sich zudem ein Stadt-Land-Graben bei der Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften. In urbanen Regionen sowie den näheren Agglomerationsräumen verfügen über 40 Prozent über ein Diplom einer Fachhochschule, einer Universität oder einer höheren Fachschule. In der Stadt Zürich sind es sogar 52 Prozent. In ländlichen Regionen liegt der Anteil dagegen unter 20 Prozent.

Die Steuervorlage 17 wird den Standortwettbewerb nach Ansicht der Credit Suisse weiter intensivieren. „Es bleibt also abzusehen, ob die Kantone an den anlässlich der USR III angekündigten und zum Teil drastischen Reduktionen der Steuersätze festhalten werden“, so die Grossbank. Insbesondere Kantone mit vielen Statusunternehmen und hohen ordentlichen Steuersätzen stünden unter Zugzwang. ssp


VZH