Mittwoch, 18. Oktober 2017 2:18 Uhr
Bild: zVg ifs/CA Technologies
«Je weiter Unternehmen in der Anwendung moderner Entwicklungstools und –praktiken sind, desto attraktiver sind sie für neue Talente» – Sven Mulder, Geschäftsführer und Vice President Central Europe, Southern East und Russland bei CA Technologies.

Mangel in der Schweiz gravierender

CA Technologies Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist gravierender als im restlichen Europa. Das zeigt eine Studie von CA Technologies. Die Studie zeigt auch: Unternehmen, die zu modernen Software-Fabriken werden, erzielen deutlich mehr Umsatz und Gewinn.

  

Europäische Unternehmen, die zu modernen Software-Fabriken werden, sind bei der Softwareentwicklung besser aufgestellt und grundsätzlich erfolgreicher – so das Ergebnis einer weltweiten Studie von CA Technologies bei der mehr als 1200 IT-Führungskräfte, davon 466 aus Europa, die von Freeform Dynamics befragt wurden.

 

Die Studie deckt erhebliche Unterschiede zwischen Unternehmen auf, die sich mit der Fokussierung auf Agilität, Automatisierung, Data Analytics und Security schon zu einer modernen Software-Fabrik gewandelt haben (21 Prozent der in Europa Befragten) und solchen, bei denen der Wandel noch aussteht. Unterschiede zeichnen sich dabei bei Umsatz und Gewinn, Führungsstil und Risikobereitschaft sowie bei der Anwendung moderner Software-Tools und –Ansätzen ab.

 

So schnitten Unternehmen, bei denen digitale Strategien in den Kernbereichen schon umgesetzt sind, hinsichtlich unterschiedlicher Kennzahlen deutlich besser ab und erreichten:

 

•         70 Prozent höheres Gewinnwachstum

 

•         50 Prozent höhere Umsatzsteigerung

 


Fachkräftemangel bremst Unternehmen europaweit aus 
Das Recruiting geeigneter Fachkräfte bleibt die grösste Herausforderung für alle befragte Unternehmen, trägt aber unmittelbar zum Geschäftserfolg bei. Laut Studie haben es moderne Software-Fabriken doppelt so leicht, erfahrene Softwareentwickler und 1,6-mal leichter, Berufseinsteiger zu gewinnen als andere Unternehmen.


Dieses Problem ist in der Schweiz akuter als anderswo in Europa. Zum Beispiel zeigt die Studie, dass 80 Prozent der Schweizer Organisationen enorme Mühe damit bekunden, erfahrene Fachkräfte in den benötigten Software-Entwicklungspraktiken und –technologien zu rekrutieren. Mittlerweile finden es 76 Prozent der befragten Organisationen schwierig, junge Software-Studienabsolventen zu rekrutieren. Dies sind europaweit die höchsten Werte. 



 

Auch ist das Angebot bestimmter Schlüsselkompetenzen in der Schweiz knapper als irgendwo sonst. Rund 85 Prozent der Schweizer Organisationen geben an, dass es schwierig sei, Kandidaten mit Erfahrungen in agilen Methoden zu rekrutieren und 81 Prozent bekunden Schwierigkeiten, erfahrene Profis im Bereich Security für mobile oder webbasierte Apps zu gewinnen. Auch dies sind die höchsten in Europa festgestellten Werte. Rund 81 Prozent der Organisationen  kämpfen zudem damit, Kandidaten mit DevOps-Erfahrung zu finden.

 



Darüber hinaus erzielte auch das Trainings- und Weiterbildungsangebot für bestehende IT-Mitarbeiter den tiefsten Wert in ganz Europa. Nur 19 Prozent der Schweizer Organisationen sind der Meinung, dass sich ihre Software-Entwicklungsteams bezüglich neueste Tools und Entwicklungstrends auf der Höhe der Zeit befinden. Gleichzeitig geben nur gerade 18 Prozent der befragten Unternehmen an, ihren Entwicklern regelmässige Schulung anzubieten, um die eigenen Skills weiter auszubauen. Auch in diesem Bereich erzielt die Schweiz die niedrigsten Werte in Europa.

 

Politik in der Pflicht 
Ein Grossteil der Befragten ist sich einig, dass Ausbildungszweige im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) stärker gefördert werden müssten, um dem War For Talents zu begegnen und die nächste Generation an IT-Fachkräfte auszubilden. 43 Prozent der Befragten sehen dabei die politischen Instanzen in der Pflicht.


«In der heutigen, digitalisierten Welt hängt der Erfolg eines Unternehmens stark davon ab, wie modern die eigene Softwareentwicklung ist – das zeigt die Studie deutlich», so Sven Mulder, Geschäftsführer und Vice President Central Europe, Southern East und Russland bei CA Technologies. «Je weiter Unternehmen in der Anwendung moderner Entwicklungstools und –praktiken sind, desto attraktiver sind sie für neue Talente.»

 


Die weiteren Ergebnisse der Studie:

 
•         58 Prozent der High-Performer in Europa geben an, dass sich ihre Führungskräfte mit Software-fokussierten Strategien beschäftigen – im Vergleich zu 19 Prozent bei Mainstream-Unternehmen.


•         45 Prozent der High-Performer meinen, ihr Management habe die Führungsqualitäten, die für das Überleben in der App Economy gebraucht werden. Bei Mainstream Unternehmen sind es nur 20 Prozent.   

 
•         57 Prozent der High-Performer meinen, sie verstünden die Wünsche ihrer Kunden und böten ihnen eine optimale Erfahrung – 23 Prozent sind es bei Mainstream-Unternehmen.


•         42 Prozent der High-Performer können effektiv die Softwareentwicklung an den Geschäftszielen ausrichten – im Vergleich zu 16 Prozent bei Mainstream Unternehmen. 

 
•         Bei mehr als 45 Prozent der High-Performer unterstützt die Unternehmenskultur ein risikofreudiges Handeln – 19 Prozent sind es nur bei Mainstream.


•         53 Prozent der High-Performer haben einen gut dokumentierten und akzeptierten Entwicklungsprozess - 19 Prozent sind es bei Mainstream-Unternehmen.
 
•         Im Zeitraum zwischen 2015 und 2019 wird die Software-Entwicklung für Schweizer Unternehmen um 61 Prozent wichtiger für den Geschäftserfolg.


•         Nur 22 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen glauben, ihre IT priorisiere die Softwareentwicklung im Einklang mit den Geschäftszielen.


   
Sven Mulder fasst zusammen: «Der Trend ist klar: Unternehmen, die auf moderne, agile Softwareentwicklung mit Automatisierung, Machine Learning und Analytics setzen und dabei auch an Security denken, wachsen schneller. Tatsächlich liegt die Zukunft in den Händen der Entwickler.»

Zur Studie

 

Die weltweite Studie befragte 1279 Senior IT und Business Executives. Sie wurde von CA Technologies gesponsert und von den Industrieanalysten Freeform Dynamics im Juli 2017 durchgeführt. 466 der Befragten kommen aus 8 Branchen in sechs europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und Grossbritannien). Zusätzlich wurden intensive Telefongespräche mit Schlüsselpersonen der Branche geführt.

 


Freeform Dynamics ist ein Analystenhaus für die IT-Industrie. Die Studien und Einsichten helfen IT Professionals und Managern, mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und Entscheidungen auf einer besseren Informationsbasis zu treffen.

 

 

Weitere Informationen und eine Bibliothek von kostenfreien Studien gibt es unter www.freeformdynamics.com

 

 

Über CA Technologies

 

 

CA Technologies (NASDAQ: CA) entwickelt Software, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Transformation zu gestalten und die Potenziale der Application Economy zu nutzen. Software ist der Eckpfeiler eines jeden Unternehmens in jedem Industriezweig. Von der Planung über die Entwicklung bis zum Management und zur Sicherheit – CA arbeitet mit Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen, um die Art und Weise der Interaktionen und Kommunikation zu verändern – ob mobil, in der privaten oder öffentlichen Cloud oder der Mainframe-Umgebung.

 

www.ca.com

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