Freitag, 17. November 2017 20:30 Uhr
Der Neubau des Oettinger-Davidoff Hauptsitzes ist gelungen.
Schlichte Eleganz: Die Smoking Lounge
Warme Atmosphäre: Walking-In-Humidor
Standesgemässer Empfang: Die Rezeption im neuen Gebäude

Oettinger Davidoff AG eröffnet Neubau des Hauptsitzes in Basel 

 

Davidoff Zigarren  Die Oettinger Davidoff AG hat am 25. Oktober in Basel das Maison Davidoff an der Nauenstrasse 73 eröffnet. Der Neubau und Hauptsitz des Basler Familienunternehmens Oettinger Davidoff AG ersetzt das Firmengebäude von 1930 an derselben Stelle. Der zuvor mehrfach umgestaltete Altbau hatte über 85 Jahre seine Dienste geleistet. Nach Abschluss der zweijährigen Bauzeit, von April 2015 bis Juli 2017, arbeiten etwa 160 Mitarbeiter im neuen Maison Davidoff.

 

Beat Hauenstein, CEO der Oettinger Davidoff AG, freut sich: «Ich bin stolz, heute das Maison Davidoff hier im Herzen von Basel offiziell zu eröffnen. Die heutige Einweihung stellt nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens dar, das Maison Davidoff ist auch ein grossartiges Geschenk der Besitzer, das wir endlich nach zweijähriger Bauzeit beziehen dürfen; es ist ein glückliches nach Hause kommen. Der Neubau unterstützt die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und fördert die Kreativität, Produktivität und die Innovation, die massgebend wichtig sind für das erfolgreiche globale Wachstum unseres Zigarrengeschäfts.»

 

Das von Diener & Diener entworfene Maison Davidoff fügt sich modern und wie selbstverständlich in das Basler Stadtbild ein. Mit dem Neubau sind offene kommunikative Arbeits- und Repräsentationsräume auf sieben Geschossen mit einer entstanden. Arbeitsbereiche werden mit Showrooms, modernsten Zigarren-Lounges, einer Cafeteria sowie einer Autoeinstellhalle mit 24 Parkplätzen ergänzt. «Mit den expressiven tragenden Aussenstützen wollten wir ein Haus formen, das vom belebten Inneren mit den Arbeitsplätzen von Davidoff spricht. Wie ein Chor umstellen die Stützen die Büroebenen und werden Teil der Tektonik, der Poetik der handwerklichen Konstruktion. Die äussere Form richtet sich an den Passanten und stellt sich der Anonymität der großen Verkehrsachse entgegen», so Roger Diener.

 

Das Maison Davidoff ist als mehrstöckige lang gestreckte Halle mit Attikageschoss konzipiert, die an der Straße entlanggeführt und zur Ecke der Parzelle hin geschwungen ist. Seine einprägsame Gestalt schöpft diese einfache Grundform aus der plastischen Kontur und Anordnung ihrer vorfabrizierten tragenden Stützen aus lasiertem Stahlbeton. Die runden Betonstützen sind nach oben und unten verjüngt und erinnern somit an das beliebte Zigarrenformat Torpedo. Die bauchigen Schäfte und die Interkolumnien gliedern die transparente Fassade umlaufend.

 

Das Interieur wurde von Lassoudry architects GmbH entworfen, um ein Wohlgefühl beim täglichen Arbeiten zu wecken, aber auch um das typisch karibische Gefühl von Wärme und Authentizität zu verströmen, das sich im Motto von Davidoff Time Beautifully Filled widerspiegelt. Als visuelle Highlights im Innenbereich tragen der moderne Walk-in-Humidor und die Zigarren-Lounges dazu bei, stets an den tropischen Ursprung der Zigarren in der Dominikanischen Republik zu erinnern, in der sich ein Großteil der Davidoff-Produktion und der Belegschaft befindet.

 

Kunstwerke in den verschiedensten Stockwerken, die von Künstlern der Davidoff Art Initiative kreiert wurden, sollen die Grundwerte des Schweizer Konzerns reflektieren: Respekt vor der Natur, die Bewahrung traditioneller Verfahren beim Anbau von Premiumtabaken und bei der Zigarrenfertigung sowie die Besinnung auf das kulturelle künstlerische Erbe und die zeitgenössische Kunstszene der Karibik.

Domenico Scala, Präsident der Oettinger Davidoff AG (links), und Beat Hauenstein, CEO der Oettinger Davidoff AG, freuen sich über die gelungene Eröffnung des neues Hauses.

Über die Oettinger Davidoff AG

Die Oettinger Davidoff AG mit einem Umsatz von über einer halben Milliarde Schweizer Franken und 3600 Beschäftigten auf der ganzen Welt kann ihre Wurzeln bis in das Jahr 1875 zurückführen und ist bis heute ein Familienbetrieb. Das Unternehmen widmet sich der Herstellung, der Vermarktung, dem Vertrieb und dem Detailverkauf von Premium-Zigarren, Tabakprodukten und Accessoires. Das Geschäft mit Premium-Zigarren umfasst die Marken Davidoff, AVO, Camacho, Cusano, Griffin’s, Private Stock, Zino und Zino Platinum. Die Oettinger Davidoff AG vertreibt zudem in mehreren Ländern in Generalvertretung zahlreiche Marken, darunter Haribo in der Schweiz und S.T. Dupont in den USA. Das Unternehmen ist stark in der Crop-to-Shop-Philosophie verwurzelt und verfolgt damit den Ansatz der vertikalen Integration, von den Tabakfeldern in der Dominikanischen Republik, in Honduras und in Nicaragua bis zu dem weltweiten Netzwerk der über 75 Davidoff Flagship Stores und dem starken Vertragshändlernetz.

 

Architekt Roger Diener

Über Diener & Diener Architekten, Basel/Berlin

Schon die ersten Wohnanlagen des Büros in Kleinbasel und im St-Alban-Tal, im

sensiblen historischen Kontext des Basler Rheinufers, handeln von der Entwicklung von Gebäudetypen im Zusammenhang mit der Architekturgeschichte der Stadt und der Moderne. Zu den städtebaulichen Entwürfen des Büros gehört die Restrukturierung von Industriegeländen wie das Brauerei Warteck-Areal in Basel, das Zürcher Maag-Areal und das Dräger-Stammwerk in Lübeck. Für die Auseinandersetzung mit modernen Arbeitsplätzen in Büro- und Forschungsgebäuden stehen der neue Hauptsitz für die Baloise Group in Basel (in Bau), das Forum 3 auf dem Novartis Campus in Basel, das Laborgebäude auf dem Novartis Campus in Shanghai, der Hauptsitz der Swiss Re am Mythenquai in Zürich und das Maison Davidoff in der Nauenstrasse in Basel.

VZH